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10 erprobte Praxistipps für Ihren persönlichen Start in die Selbstständigkeit

Die Frage, ob Sie sich in Ihrem Leben beruflich selbstständig machen oder eher eine Karriere als Angestellter planen, bedingt eine weitreichende Entscheidung. Natürlich bietet ein eigenes Unternehmen viele Annehmlichkeiten und eine interessante Perspektive. Allerdings schrecken viele interessierte Menschen vor den Risiken einer Gründung zurück. Dabei lassen sich diese Risiken deutlich eindämmen, wenn man von Beginn an auf die richtigen Strategien setzt. In diesem Beitrag entdecken Sie 10 erprobte Praxistipps für jeden Gründer, mit denen Sie maximale Chancen bei geringsten Risiken erreichen.

10 erprobte Praxistipps für Ihren persönlichen Start in die Selbstständigkeit

 

Selbstständigkeit als Lebenskonzept

Selbstständig oder angestellt: Das ist für jeden von uns eine absolute Grundsatzentscheidung. Dabei spielen verschiedene Aspekte eine zentrale Rolle. Wenn Sie als Berufsweg die Karriere als Angestellter bevorzugen, dann haben Sie entweder ein besonders starkes Sicherheitsbedürfnis oder Ihnen ist bisher nicht eingefallen, mit welchem Konzept Sie sich selbstständig machen könnten. Vielleicht haben Sie auch kein Interesse daran, die Verantwortung zu übernehmen, die mit dem Unternehmertum verbunden ist oder Sie bevorzugen einen Job mit festen Arbeits- und Urlaubszeiten.

Mit der Sicherheit ist das in unserer Zeit allerdings so eine Sache. Längst ist es nicht mehr die Regel, dass man einen Job über viele Jahre oder sogar Jahrzehnte behält. Der Arbeitsmarkt verlangt stattdessen Flexibilität. Sind Sie nicht bereit, sich immer wieder an neue Anforderungen anzupassen, stellt sich die vermeintliche Sicherheit schnell als trügerisch heraus. Als Angestellter haben Sie keinen oder allenfalls sehr wenig Einfluss auf die strategische Ausrichtung Ihres Arbeitgebers. Entscheidungen, die in der Chefetage getroffen werden, können Sie schon morgen den Job kosten.

Hinzu kommt, dass Digitalisierung und KI in immer mehr Branchen dazu führen, dass bestimmte Aufgabenbereiche nicht mehr von Menschen ausgefüllt werden. Auch wenn Ihr Job heute noch sicher erscheint, so kann es schon morgen passieren, dass es Ihr Berufsbild einfach nicht mehr gibt und Sie sich völlig neu orientieren müssen. Vor diesem Hintergrund kann man, zumindest bei bestimmten Berufsbereichen, davon ausgehen, dass die Selbstständigkeit durchaus die sicherere Variante sein könnte. Hier kommen zusätzlich weitere Vorteile hinzu.

Als selbstständiger Unternehmer entscheiden Sie selbst über die Ausrichtung Ihrer Firma, die Arbeitsbedingungen, Ihre Kollegen, die äußeren Arbeitsbedingungen und sogar über die Arbeits- und Urlaubszeiten. Sie benötigen nie wieder die Genehmigung eines Vorgesetzten und außerdem arbeiten Sie nicht länger unter dem Eindruck, dass Ihre Tätigkeit die Taschen anderer füllt, während Sie mit einem schmalen Lohn abgespeist werden. Stattdessen arbeiten Sie für Ihre eigene Existenz und bauen sich etwas auf.

Das ist durchaus vergleichbar mit den beiden Möglichkeiten, eine Wohnung oder ein Haus zu mieten oder zu kaufen. Der Mieter genießt einen gewissen Komfort, da er sich nicht um den Erhalt der Immobilie kümmern muss. Dafür fehlt es ihm allerdings auch an Mitbestimmung. Entscheidet sich der Vermieter für einen Eigenbedarf, saftige Mieterhöhungen, Modernisierungen oder andere Veränderungen, dann müssen Sie diese tatenlos hinnehmen.

Außerdem zahlen Sie mit Ihrer Miete den Immobilienkredit des Eigentümers ab. Am Ende gehört diesem das Objekt, während Sie leer ausgehen. Der Eigentümer übernimmt Verantwortung, muss sich um diverse Dinge kümmern und trägt das Risiko, dass sein Mieter keine Zahlungen leistet. Das kann mitunter wirklich anstrengend und aufwendig sein. Dafür baut er sich aber etwas auf. Eines Tages wird die Immobilie abgezahlt sein, und dann wohnt er selbst entweder mietfrei oder erzielt durch die Mieteinnahmen ein dauerhaftes Einkommen.

Für welche Seite man sich entscheidet, muss jeder Mensch selbst wissen. Es gibt allerdings gute und überzeugende Gründe, die dafür sprechen, sich Eigentum anzuschaffen und sich beruflich selbstständig zu machen.

 

Maximale Chancen bei geringen Risiken

Zu diesem Schritt könnten sich wohl deutlich mehr Menschen entschließen, wenn da nicht die teilweise drastischen Risiken wären. Wer sich beruflich selbstständig macht, der trägt immer ein gewisses Risiko, dass sein Vorhaben scheitert. Dieses Scheitern versetzt die Betroffenen dabei leider oft nicht nur in den vorherigen Stand zurück. Es ist häufig damit verbunden, dass sich das gesamte Leben auf dramatische Weise ändert. Das ist vor allem dann der Fall, wenn mit dem Ende der Selbstständigkeit hohe Schulden verbunden sind.

Aber das Scheitern führt ebenso auch zu einer ausgeprägten psychischen Belastung, mit der Betroffene umgehen müssen. Außerdem kann es passieren, dass es nach einem Ausflug in die Selbstständigkeit nie wieder gelingt, sich als Angestellter anderen unterzuordnen. Nun kann man sagen, dass es immer mit gewissen Risiken verbunden ist, wenn man etwas ganz Besonderes erreichen möchte. Der Bergsteiger, der einen schwierigen Gipfel erklimmen will, trägt das Risiko, dass er sich verletzt, er abstürzt oder dass er in eine Lawine gerät.

Dieses Risiko wird mit einem einmaligen Erlebnis belohnt. Das Gefühl, den Berg bezwungen zu haben und der einmalige Blick vom Gipfel gleichen das Risiko für viele Menschen aus. Aber nicht alle sind dazu bereit, für einen in Aussicht gestellten Gewinn ein Risiko auf sich zu nehmen. Im Falle des Unternehmertums kommt hinzu, dass Sie sämtliche Risiken und die Wahrscheinlichkeiten, mit denen diese eintreten, oft gar nicht genau kennen. Um bei unserem Beispiel zu bleiben: Der Bergsteiger kann über einen beliebig langen Zeitraum üben.

Er kann die Basics seines alpinen Hobbys trainieren, er kann sich optimal ausrüsten und er kann den Schwierigkeitsgrad in kleinen Schritten steigern. Wer zum Beispiel in der Kletterhalle damit beginnt, sich für den Berg vorzubereiten, der geht annähernd kein Risiko ein. Unternehmer dagegen müssen fast immer ins kalte Wasser springen. Dieser Beruf lässt sich weder erleben noch unter realen Bedingungen trainieren. Zu Beginn Ihrer selbstständigen Laufbahn sind Sie in jedem Fall unerfahren und damit steigt Ihr Risiko des Scheiterns automatisch an.

Sicherheit gewinnen Sie erst im Laufe der Zeit. Und bis es soweit ist, dass Sie über Expertise und Routine verfügen, birgt die berufliche Selbstständigkeit so manche Klippe, die sicher umschifft werden muss. Die Aussicht auf eine selbstbestimmte Arbeit, einen hohen Verdienst und soziale Anerkennung hat also grundsätzlich Ihren Preis. Nur Sie allein können entscheiden, ob Sie bereit sind, diesen Preis zu bezahlen.

 


 

  Vorteil:  

Unsere Praxistipps ebnen den Weg zum Erfolg

Wenn wir von einem Preis sprechen, der mit der beruflichen Selbstständigkeit verbunden ist, dann fragen wir uns natürlich, wie hoch dieser ausfällt. Da er sich aus vielen verschiedenen Faktoren zusammensetzt, ist eine Prognose ausgesprochen schwierig. Allerdings haben Sie von Anfang an die Möglichkeit, die vorhandenen Risiken durch eine Reihe von richtigen Entscheidungen und die Wahl von sinnvollen Strategien deutlich zu senken. Ganz unabhängig davon, ob Sie als Gründer eher draufgängerisch oder eher vorsichtig sind: Sie sollten jede Möglichkeit zur Risikominimierung nutzen.

Letztlich wünscht sich jeder Unternehmer maximalen Erfolg, ganz gleich, um welchen Gründertyp es sich handelt. Um Sie auf Ihrem individuellen Weg zur beruflichen Selbstständigkeit optimal zu unterstützen, haben wir insgesamt 10 erprobte Praxistipps für Sie zusammengestellt. Es handelt sich um die Essenz erfolgreichen Unternehmertums. Die einzelnen Ratschläge und Hinweise sind unmittelbar von dem Verhalten erfolgreicher Unternehmer abgeleitet.

Sie bieten Ihnen ausgezeichnete Aussichten auf einen erfolgreichen Geschäftsverlauf und helfen Ihnen gleichzeitig dabei, die Risiken so gering wie nur möglich zu halten. Wir empfehlen Ihnen, die 10 Tipps aufmerksam durchzuarbeiten und sich möglichst konsequent daran zu halten.

 

Tipp 1:

Gründung mit anderen oder allein?

Jeder angehende Unternehmer steht vor der eigentlichen Gründung vor derselben schwierigen Frage: Soll ich mein Unternehmen allein gründen oder mir lieber Gleichgesinnte suchen? Diese Frage lässt sich nur individuell beantworten. Das liegt zum einen daran, dass es von Ihrer Persönlichkeit abhängt, welches Konzept besser für Sie geeignet ist. Zum anderen kommt es natürlich auch darauf an, ob Sie überhaupt Menschen kennen, die für eine gemeinsame Gründung zur Verfügung stehen. Sie sollten sich vor der Entscheidung allerdings ausführlich mit den Vorteilen der gemeinsamen Gründung beschäftigen. Diese sind nämlich sehr überzeugend.

Zunächst einmal bedeutet die Gründung mit mehreren Personen, dass sich die Verantwortung auf mehr Schultern verteilt. Sie haften nicht allein, sondern gemeinsam. Entscheidungen werden nicht einsam, sondern im Rahmen lebendiger Diskussionen getroffen. Finanzielle Risiken reduzieren sich für jeden Einzelnen, während dem Unternehmen gleichzeitig die Kompetenzen und Ressourcen ganz verschiedener Personen zur Verfügung stehen. Das alles wirkt sich sehr vorteilhaft auf das Risikoprofil aus.

 

Tipp 2:

Die beste Unternehmensform

In welcher Form sollten Sie Ihr Unternehmen gründen? Als Einzelunternehmen oder als Kapitalgesellschaft? Mit bestimmten Haftungsgrenzen oder mit maximalem Risiko? Mit umfangreichen buchhalterischen Pflichten oder mit einer einfachen Struktur? Diese Fragen sind nicht leicht zu beantworten. Und dennoch: Ohne die Entscheidung für die optimale Unternehmensform kann Ihre Gründung nicht durchgeführt werden.

Klar ist: Wenn Sie mit mehreren Personen gründen, dann kommt ein Einzelunternehmen ohnehin nicht infrage. Das Verhältnis der verschiedenen Gesellschafter muss vertraglich geregelt werden, was bestimmte Unternehmensformen von vornherein ausschließt. Ein weiterer Punkt: Kapitalgesellschaften wie zum Beispiel die GmbH erlauben es Ihnen, Ihr Haftungsrisiko deutlich zu beschränken.

Scheitert das Unternehmen, dann haften Sie nicht mit Ihrem Privatvermögen, sondern nur mit dem Kapital, das Sie in die Firma gesteckt haben. Dafür ist die steuerliche Verwaltung einer GmbH allerdings recht aufwendig und damit auch kostspielig. Lassen Sie sich in jedem Fall von einer fachkundigen Person umfassend beraten, bevor Sie sich auf eine bestimmte Unternehmensform festlegen.

 

Tipp 3:

Geschäftsideen auf dem Prüfstand

Kein Unternehmen kommt ohne eine Geschäftsidee aus. Die Geschäftsidee beschreibt den eigentlichen Unternehmensgegenstand und definiert dabei mindestens, auf welche Weise Ihre Firma Einnahmen erzielen wird. In der Regel sind Geschäftsideen dabei von Anfang an auf bestimmte Zielgruppen ausgerichtet. Das geschäftliche Konzept beschreibt also nicht nur, was Ihr Unternehmen tun wird, sondern auch für wen. Nicht zuletzt muss auch definiert werden, welche überzeugenden Gründe Sie Ihrer Zielgruppe dafür bieten, Ihre Angebote in Anspruch zu nehmen.

Die Festlegung der Geschäftsidee muss vor der eigentlichen Gründung erfolgen. Sie bildet die Voraussetzung für eine Reihe von Schritten, die Sie als Gründer absolvieren sollten, um Ihr künftiges Unternehmen auf möglichst sichere Beine zu stellen. Dabei muss die Geschäftsidee so gewählt werden, dass Sie zum einen gut zum Gründer oder zu den Gründern passt und zum anderen das Potenzial besitzt, das Unternehmen langfristig am Leben zu halten. Aus diesem Grund sollten Sie sich für die Suche nach einer geeigneten Geschäftsidee wirklich viel Zeit nehmen.

 

Tipp 4:

Die Machbarkeitsanalyse als erste Hürde

Bevor Sie beginnen können, die Geschäftsidee zu realisieren, sollten Sie Ihr Konzept gründlich und kritisch überprüfen. Dies erfolgt in insgesamt drei Schritten: Machbarkeit, Businessplan und Finanzierung. Innerhalb der Machbarkeitsanalyse muss festgestellt werden, ob sich die Idee überhaupt in der Praxis realisieren lässt.

Schauen wir uns hierzu ein überspitztes Beispiel an: Wenn Sie beschließen, ein Unternehmen zu gründen, das sein Geld mit Zeitreisen verdient, dann wäre dies hinsichtlich des öffentlichen Interesses sicher sehr erfolgreich. Allerdings hätten Sie mit dem Problem zu kämpfen, Zeitreisen zunächst einmal erfinden zu müssen. Wir wollen an dieser Stelle nicht darüber spekulieren, ob dies wohl irgendwann möglich sein wird.

Wir beschränken uns darauf, dass es heute nicht der Fall ist und dass es Ihr Unternehmen vor eine unlösbare Herausforderung stellen würde, diese technologische Leistung zu erbringen. Damit wäre das Projekt Zeitreisen also an der Machbarkeitsanalyse gescheitert. Überprüfen Sie Ihre Geschäftsidee entsprechend darauf, ob Sie sich überhaupt in die Tat umsetzen lässt.

 

Tipp 5:

Ein Businessplan bringt Klarheit

Nach bestandener Machbarkeitsanalyse geht es im nächsten Schritt um die Frage, ob Ihre Geschäftsidee ein funktionierendes Businessmodell ermöglicht. Damit ist gemeint, ob Ihr Konzept das Potenzial besitzt, hohe Einnahmen zu generieren und dabei so wenig Kosten zu verursachen, dass Ihnen ein guter Gewinn übrig bleibt. Man könnte meinen, dass eine solche Prognose dem berühmten Blick in die Glaskugel gleich käme. Dass dies nicht der Fall ist, beweist der Businessplan.

Unter einem Businessplan versteht man die wirtschaftliche Simulation eines Unternehmensverlaufs über einen Zeitraum von meist drei Jahren. Dabei werden auf der einen Seite die wahrscheinlichen Einnahmen und auf der anderen Seite die damit verbundenen Kosten geschätzt. Die Gegenüberstellung beider Größen ermöglicht unter anderem die Berechnung der zu erwartenden Gewinne und gibt einen Überblick über die Liquidität im Laufe der Zeit und über den Bedarf an Kapital. So lässt sich gut erkennen, ob sich das künftige Unternehmen lohnt.

 

Tipp 6:

Die Finanzierung darf nicht unterschätzt werden

Wenn frisch gegründete Unternehmen scheitern, dann liegt das besonders häufig an einer mangelnden Finanzierung. Geht Ihrer Firma schon nach kurzer Zeit das Geld aus, dann besteht kaum eine Chance, sie zu retten. Auch hier leistet der Businessplan wertvolle Dienste. Er zeigt Ihnen nämlich sowohl, wie viel Kapital Sie vor dem eigentliche Start benötigen als auch, wann welche Geldbeträge benötigt werden, um zum Beispiel laufende Ausgaben oder Ihren Einkauf zu decken.

Sobald Ihnen der Businessplan vorliegt, sollten Sie damit beginnen, den Finanzierungsbedarf zu ermitteln. Untersuchen Sie dabei zunächst die Gründungskosten. Hierunter verstehen wir den Betrag, der benötigt wird, noch bevor das Unternehmen seine eigentliche Arbeit beginnen kann. Im zweiten Schritt können Sie sich dann anschauen, wie viel Geld Sie im Laufe der Zeit benötigen, um damit zum Beispiel Mieten oder Löhne und auch Ihren eigenen Lebensunterhalt bestreiten zu können. Von diesen Zahlen hängt ab, wie viel Kapital Sie benötigen und ob es erforderlich ist, sich fremdes Geld zu beschaffen.

 

Tipp 7:

Von Anfang an Rücklagen für Steuern bilden

Ein einfaches aber sehr folgenschweres Problem belastet viele junge Unternehmen erheblich. Hierbei geht es um die Steuern, die Sie zu entrichten haben. Die Festlegung der anfallenden Steuern erfolgt nicht sofort, sondern erst im Laufe der Zeit. Es können daher Monate vergehen, bis Sie zum ersten Mal aufgefordert werden, natürlich rückwirkend, Zahlungen an den Fiskus zu leisten.

Wenn Sie hierauf nicht eingestellt sind, kann dies zu einer sehr unangenehmen Überraschung führen. Diese wird dadurch verschlimmert, dass Steuerschulden hierzulande nicht verhandelbar sind und dass die Finanzämter bereits nach sehr kurzer Zeit offene Forderungen pfänden dürfen. Der Ausweg ist ebenfalls sehr einfach, muss aber konsequent beschritten werden.

Es ist unbedingt erforderlich, vom ersten Tag an Rücklagen für künftige Steuerforderungen zu bilden. Lassen Sie sich dazu von Ihrem Steuerberater so genau wie möglich ausrechnen, mit welchen Beträgen Sie zu rechnen haben. Separieren Sie jetzt Monat für Monat diese Beträge, sodass Sie über ausreichende Mittel verfügen, sobald das Finanzamt seine ersten Forderungen erhebt.

 

Tipp 8:

Wenig langfristige Verpflichtungen eingehen

Kaum haben Sie mit Ihrer Geschäftstätigkeit begonnen, schon häufen sich die regelmäßigen Verpflichtungen an. Sie schließen einen Mietvertrag über Ihre Firmenräume ab und schon sehen Sie sich einer langfristigen Zahlungsverpflichtung gegenüber. Dasselbe gilt natürlich, wenn Sie zum Beispiel Personal einstellen, einen Handyvertrag abschließen, ein Fahrzeug leasen oder Ihre Geschäftsausstattung finanzieren. Hier ist die Versuchung sehr groß, sich bereits in der ersten Zeit alles zu erfüllen, was Sie sich unter einem „richtigen“ Unternehmen vorstellen. Allerdings sollten Sie in Bezug auf Verpflichtungen ausgesprochen vorsichtig sein.

Vielleicht wirken die monatlichen Zahlungen, die Sie aufgrund einzelner Verträge zu leisten haben, auf den ersten Blick gering. Allerdings summieren sich diese Kosten auf der einen Seite, wenn man sie über längere Zeit betrachtet und auf der anderen Seite dadurch, dass Sie nicht nur eine, sondern mehrere Verpflichtungen gleichzeitig eingehen. Mietzahlungen, Lohnkosten und kostenpflichtige Verträge können sich in nur einem Jahr zu einem erheblichen Vermögen addieren. Bedenken Sie dabei, dass Sie dieses Vermögen aus Ihrem Gewinn finanzieren müssen.

 

Tipp 9:

Die regelmäßige Erfolgskontrolle

Als Unternehmer müssen Sie jederzeit ganz genau wissen, wo Ihr Betrieb gerade steht. Sie benötigen einen stetigen Überblick über die Auftragslage, die Kosten, die Einnahmen und die Gewinne. Nur so können Sie Ihre Firma aktiv und bewusst leiten und dafür sorgen, dass Sie erfolgreich bleibt. Auf den ersten Blick erscheint diese Aufgabe als einfach. Es handelt sich schließlich nur um wenige Zahlen, die Sie im Auge behalten müssen. Allerdings wird die Aufgabe anspruchsvoller, wenn Ihre Firmenstrukturen komplexer werden.

Jetzt sind Sie zunehmend auf ein lückenloses Reporting angewiesen, an dem sich auch Ihre Mitarbeiter beteiligen müssen. Diesen kommt die Aufgabe zu, wichtige Kennzahlen und Geschäftswerte zuverlässig zu ermitteln und Ihnen zur Verfügung zu stellen. So entsteht nur bei Ihnen ein Gesamtbild über die Situation. Dieses Bild sorgt dafür, dass Sie die richtigen Entscheidungen aus den richtigen Gründen treffen können und sorgt im Unternehmen für Stabilität und Sicherheit.

 

Tipp 10:

Rechtzeitig eine Exit-Strategie erarbeiten

Beim Anfangen schon ans Aufhören denken? Kann das wirklich unser Ernst sein, dass wir Ihnen dazu raten, schon vor dem eigentlichen Start darüber nachzudenken, wie Sie einst den Exit aus Ihrem Unternehmen gestalten können? Ja, ganz richtig gehört. Gedanken über die richtige Exit-Strategie gehören einfach dazu. Es verhilft Ihnen nämlich zu deutlich mehr Sicherheit, wenn Sie sich daran gewöhnen, die Dinge vom Ende her zu betrachten.

Ein Exit kann dabei freiwilliger oder unfreiwilliger Art sein und beide Szenarien gilt es zu planen. Im Falle eines unfreiwilligen Endes wollen Sie als Unternehmer möglichst unbeschadet aus der Situation hervorgehen und gute Voraussetzungen für die Zeit danach treffen. Eine gute strategische Planung wirkt sich hier sehr vorteilhaft aus. Der freiwillige Exit bezieht sich vor allem auf den gewinnbringenden Verkauf Ihres Unternehmens.

Dies kann zum Beispiel dann eine spannende Option sein, wenn Ihnen sehr viel Geld für Ihre Firma geboten wird. Ebenso sollten Sie aber auch frühzeitig darüber nachdenken, wie lange Sie in Ihrem Leben überhaupt arbeiten wollen und wie sich die finanzielle Absicherung der Zeit danach optimal gestalten lässt.

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