Geschäftsideen

Linderung für schmerzende Damenfüße - Einwegschuhe aus dem Automaten

Im Gegensatz zu den männlichen Nachtschwärmern haben die Damen nach einigen Liedern auf der Tanzfläche ein ganz besonderes Problem. Die Füße beginnen zu schmerzen, weil das modische Schuhwerk viel zu hohe Absätze hat. Stilettos und andere Fußbekleidungen sind zwar absolut hip und passen zum Outfit, bequem sind sie aber nicht. Jedenfalls dann nicht, wenn die Trägerin darin einige Stunden tanzen möchte. Was also tun mit dem angefangenen Abend, wenn weiteres Tanzen schlichtweg zur Qual wird und nach Hause zu fahren aber auch keine Alternative ist. Da die Damen wohl kaum Lust haben, in Sneakers auszugehen, aber ein beschwerdefreies Tanzvergnügen erleben möchten, scheint guter Rat teuer zu sein.

Linderung für schmerzende Damenfüße - Einwegschuhe aus dem Automaten

Dass das Gegenteil der Fall ist, bewies Isabella Fendt aus Hamburg, die auf die geniale Idee von Ballerinas-to-go kam, einem Verkaufskonzept für bequeme Einweg-Schühchen in Tanzlocations. Und die waren gar nicht mal teuer. Nach anfänglichem Verkauf in der Garderobe, der ein überwältigendes Echo fand, entschloss sich die Gründerin noch einen Schritt weiter zu gehen. Einweg-Schühchen aus dem Automaten fanden in den Locations reißenden Absatz. Das Einzelunternehmen, das die Gründerin im Jahr 2010 mit ihrer Geschäftsidee gründete, war in eine neue Marktnische mit viel Potenzial vorgedrungen. Denn Tanzlokale und Discotheken gibt es schließlich überall. Und schmerzende Damenfüße auch.

 

Einwegschuhe zum Preis eines Longdrinks

Modische Damenschuhe sind für Tanzaktivitäten ungeeignet. Warum das so ist, weiß eigentlich niemand genau. Eine Ballerina käme schließlich auch nie auf die Idee, in Stilettos zum Balletttraining zu gehen. Ballettschühchen hingegen sind nicht nur bequem, sondern fürs das Tanzen wie geschaffen. Dies brachte Isabella Fendt aus Hamburg im Jahre 2010 auf die Idee, diese als Einwegvariante in Diskotheken und anderen Tanzlokationen anzubieten, damit sich die Laune fußgequälter Partyschwärmerinnen wieder bessert. So gründete sie ballerina-to-go.de als Einzelunternehmen und verkaufte zunächst die Ballerina-Schläppchen nur an der Garderobe der Tanzlocations.

Im Oktober 2010 begann Sie mit dem Verkauf an Automaten mit ansprechendem stylischen Design. Er ist als Erst-Hilfe-Kasten gedacht und findet aufgrund seiner kompakten Größe selbst in den kleinsten Clubs Deutschlands einen Platz. Bisher wurde er in sechs deutschen Städten aufgestellt. Jeweils einmal in Bad Neustadt und Essen, zweimal in Nürnberg und Stuttgart, dreimal in Frankfurt und fünfmal in München. Außerdem gibt es auch schon einen Automaten in Wien.

Das Sortiment umfasst mit schwarz, gold, silber und violett vier Schuhfarben. Die Ballerina-Einweg-Schühchen sind in den vier Größen von S (35/36) bis XL (41/42) zum Preis von je 7,- Euro pro Schuhpaar erhältlich. Zur Aufbewahrung der ausgezogenen Absatzschuhe wird am Automat ein entsprechender Beutel mit ausgeworfen.

 

Notrufsäule für geschundene Füße

Das Interessante an diesem Geschäftskonzept ist, dass den Kundinnen mit diesen Einweg-Schühchen aus dem Automaten in Notsituationen geholfen werden kann. Denn stets wiederkehrende Verhaltensmuster lassen den Bedarf erst entstehen. Gerade die Partygängerinnen, welche eher selten tanzen gehen, überschätzen oft die Belastbarkeit ihrer Füße in ungeeignetem Schuhwerk. Am Wochenende, in der Freizeit also, will niemand Dinge zusätzlich mit sich rumschleppen. Weder einen Regenschirm noch bequeme Schühchen fürs Tanzparkett. Da es im Falle des Falles eben keine Alternative gibt, wirkt der Automat mit den Einweg-Schühchen wie eine Notrufsäule. Schühchen zum Preis eines Longdrinks kann sich jede Nachtschwärmerin leisten. Die Schmerzlinderung, die sie versprechen, wird es ihnen wert sein.

Weitere Daten dieser Geschäftsidee

Land: Deutschland Deutschland
Rechtsform: Einzelunternehmen
Branche: Freizeit
Kategorie: Kleidung & Accessoires
Startkapital: * weniger als 5.000 EUR
Website: www.ballerina-to-go.de
* geschätztes Startkapital

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