Geschäftsideen

Apfel plus Spinat - Mixgetränke aus Obst und Gemüse

Fruchtsäfte gibt es in jedem Discounter oder Supermarkt zu kaufen. Schon lange beschränkt sich das Angebot nicht mehr nur auf Klassiker wie Apfel-, Orangen- oder Kirschsaft. Viele exotische Fruchtsorten und Früchtekombinationen sind zur Freude des Verbrauchers hinzugekommen. Vor allem aber zählt für viele Konsumenten die Herkunft von Obst und Gemüse, die zu Säften gepresst werden. Wenn die Zutaten frei von Pestiziden sind und aus biologischem Anbau stammen, ist der Verbraucher auch bereit, mehr für das Produkt zu zahlen. Ein Wermutstropfen bleibt: Industriell hergestellte Säfte und Saftmixgetränke müssen irgendwie haltbar gemacht werden. Das kann die Vitamine allerdings zerstören. Wer glaubt, der Markt wäre bereits gesättigt, irrt. In Form von Smoothies, den frisch zubereiteten Mixgetränken aus Obst und Gemüse, erleben Säfte zurzeit eine neue Blüte.

Apfel plus Spinat - Mixgetränke aus Obst und Gemüse

Da absolute Frische bei diesen Saftmixgetränken zählt, sind sie eher selten in Supermärkten zu finden, sondern werden meistens nur in Bioläden oder Biorestaurants angeboten. Paul Löhndorf, Jan Pilhofer und Thomas Wrobel planten ursprünglich ein Restaurant zu eröffnen. Sie boten 2008 auf einem Straßenfest Smoothies an, die ihnen die Besucher fast aus der Hand rissen. Dieses Schlüsselerlebnis bewog sie, 2009 eine Smoothie- und Limonaden-Manufaktur in Berlin zu gründen und die Marke Proviant ins Leben zu rufen. Das gelang. Seitdem beliefern sie Cafés und Bioläden ihrer Stadt mit überwältigendem Erfolg.

 

Gesunde Säfte aus regionalen Bio-Früchten

Wer sich nicht vorstellen kann, dass sich Äpfel und Bananen mit Spinat und Grünkohl zu einem wohlschmeckenden Mixgetränk pürieren lassen, hat wahrscheinlich noch nie einen Smoothie von Proviant gekostet. Auch wenn der Zutatenmix dieses grünen Smoothies vielleicht nicht ganz alltäglich ist, verkauft er sich dennoch ausgezeichnet – also muss er einfach gut schmecken. Auch die anderen Smoothies, die unter anderem so ungewöhnliche Zutaten wie gemahlenes Weizengras enthalten, bieten einzigartige Geschmackerlebnisse.

Die drei Freunde Paul Löhndorf, Jan Pilhofer und Thomas Wrobel, die 2008 auf einem Straßenfest in Berlin-Kreuzberg ihre ersten Smoothies verkauften, waren von dem Zuspruch derart überwältigt, dass sie ihren ursprünglichen Plan, ein Café zu eröffnen, aufgaben, und stattdessen 2009 eine Manufaktur für Smoothies und Limonaden gründeten. Es war eine richtige Entscheidung, denn inzwischen sind noch zwei weitere Mitarbeiterinnen hinzugekommen, um die wachsende Nachfrage nach frischen Smoothies und Limonaden zu befriedigen.

Eine Marke haben die drei Gründer ebenfalls gleich beim Start mit „Proviant“ entwickelt. Ihre Smoothies werden ausschließlich aus frischen Früchten und Gemüsen aus biologischem Anbau täglich frisch zubereitet und hauptsächlich an Cafés und Bioläden geliefert. Auch den Gourmetversand „gourmondo“ hat Proviant-Smoothies zum Preis von 2,59 Euro für 240 ml im Angebot. Außerdem verkauft Proviant Smoothies punktuell auch in regionalen Supermärkten wie Kaisers, allerdings unter dem Namen „fruchtWerk“, damit die Marke „Proviant“ keinen Schaden nimmt.

Aktuell umfasst das Smoothie-Sortiment von Proviant zehn verschiedene Smoothies, die entweder unter „Pure Frucht“, „Super Frucht“ oder als „Proviant Mini’s“ für den Unterwegs-Verzehr angeboten werden. Ergänzt wird das Smoothie-Angebot durch naturtrübe Limonaden in den Sorten Zitrone, Rhabarber, Orange, Ingwer-Zitrone sowie Apfelschorle, die alle bei Bionade in der Rhön produziert werden.

 

Smoothies gehört die Zukunft

Gesunde Snacks stehen hoch im Kurs. Vor allem dann, wenn die Zutaten aus biologischem Anbau entstammen und pestizidfrei sind. Bio-Produkte ohne künstliche Zusatzstoffe verkaufen sich zwar längst auch in Supermarktketten, doch die Verbraucher sind kritischer gegenüber Massenware geworden, sodass Gründer auch weiterhin gute Chancen in diesem Marktsegment haben. Das wichtigste Marketingargument ist die Frische. Die Verwendung von Obst und Gemüse von Bauern und Anbaubetrieben aus der Region unterstreicht diesen Anspruch und erhöht die Glaubwürdigkeit. Auch bei Proviant-Smoothies spielt dieses Argument eine entscheidende Rolle. Die Geschäftsidee ist somit von vornherein regional ausgelegt.

Wer vorhat Produkte wie Smoothies bundesweit oder europaweit zu vertreiben, sollte dies lieber nicht mit einem Frischeprodukt versuchen, um nicht in einen Glaubwürdigkeitskonflikt zu geraten. Bei Smoothies zählt allein das Versprechen der Nachhaltigkeit. Kurze Wege vom Obsterzeuger zum Produzenten und von diesem wiederum zum Verbraucher. Das impliziert, dass das Wachstum begrenzt ist und sich auf die Region fokussiert. Als Negativbeispiel sei die zuvor erwähnte Bionade genannt, deren Popularität infolge von Expansionen und Preiserhöhungen einen starken Rückschlag erlitt. Auch Smoothies eignen sich nicht für die Massenvermarktung. Andernfalls könnte die Glaubwürdigkeit darunter leiden. Dennoch bietet die Geschäftsidee für ambitionierte Gründer viel Potenzial, sofern es in der Heimatregion noch nichts Vergleichbares gibt.

Weitere Daten dieser Geschäftsidee

Land: Deutschland Deutschland
Rechtsform: Einzelunternehmen
Branche: Ernährung
Kategorie: Lebensmittel
Startkapital: * weniger als 5.000 EUR
Website: proviant-smoothies.de
* geschätztes Startkapital

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