518 Geschäftsideen im Überblick

  • Gebäudevermessung per Fotoshooting - App für Messdatenerfassung und 3D-Modellierung

    Die Deutschen gelten bekanntlich als besonders gründlich. Vor allem dann, wenn es um Normen, Maße und Bestimmungen geht. Sollen etwa die Abmessungen eines Gebäudes geschätzt werden, rückt gleich ein ganzes Bataillon von Vermessungsingenieuren mit Sextanten an, damit kein Millimeter übersehen wird. Ungenauigkeiten werden nun mal nicht toleriert. Dass ein Bauvorhaben dadurch unnötig verteuert und verkompliziert werden könnte, stört nicht. Oder etwa doch? Fest steht: Mit digitalen Lösungen haben es die meisten deutschen Fachleute ohnehin nicht so. Warum auch? Es hat doch bisher alles bestens funktioniert. Ganz anders dagegen in den USA. Hier haben sich schon im Jahr 2011 Vermessungsexperten mit der Entwicklung einer App befasst, die genaue Schätzungen ermöglicht. Die gleichnamige App der Firma Hover aus San Francisco schießt Fotos vom Gebäude, schickt diese in die Cloud, die wiederum recht genaue Schätzungen der...

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  • Smarter unterwegs - Intelligentes Reisegepäck für urbane Nomaden

    Manche Dinge scheinen sich nie zu ändern. So zum Beispiel beim Reisegepäck. Koffer und Taschen, mit denen wir unterwegs sind, haben im Großen und Ganzen noch immer dasselbe Design wie zu Zeiten unserer Eltern und Großeltern. Zwar gibt es zwischenzeitlich Trolleys mit Rädern, doch die Grundidee ist gleichgeblieben: Quadratisch, praktisch, gut. Irgendwie hat die Branche es verstanden, das Digitalzeitalter komplett zu verschlafen. Sicherlich dienen Reisekoffer und –taschen auch heute noch dem Transport von Kleidung und Accessoires, die wir auf Reisen benötigen. Doch unsere funktionellen Bedürfnisse werden von den Reisegepäckstücken so gut wie gar nicht bedient. Separate Fächer oder Abteilungen für Notebooks und Tablets sind einfach zu wenig. So sah es auch Stefan Holwe aus Berlin, als er seine Geschäftsidee Horizn Studios entwickelte. Es gab einfach kein Label für smartes Reisegepäck für die Millennials. ...

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  • Wellness für Babys - Erstes Baby-Spa Deutschlands

    Kaum eine andere Branche hat in den zurückliegenden Jahren einen solchen Boom erlebt wie die Wellness-Industrie. Quasi im Wochenrhythmus schossen neue Wellness-Oasen und Spa-Tempel mit dem Versprechen aus dem Boden, Besucher*innen ein paar erholsame Stunden zu bereiten. Die Angebote für den kleinen Urlaub zwischendurch richten sich jedoch ausnahmslos an Erwachsene. Für Kinder und Jugendliche gibt es statt Wellness-Angeboten immerhin noch Spaßbäder. Was aber ist mit unseren Kleinsten? Haben die nicht auch ein Bedürfnis nach wohltuender Entspannung? Die beiden Gründerinnen Manuela Apitzsch und Marie Papenkort aus Düsseldorf haben hierzu eine ganz klare Meinung. ihre Antwort auf die Marktlücke heißt Mabyen, eine Art Baby-Spa. Marie Papenkort hatte dieses Konzept im Internet entdeckt und war sofort davon begeistert. Sie konnte ihre Freundin Manuela rasch vom Potenzial der Geschäftsidee überzeugen und bis zur Gründung de...

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  • Verloren, gesucht und gefunden - Digitale Fundplattform für Europa

    Fast jeder von uns hat schon einmal seinen Schlüssel oder sein Portemonnaie verlegt. Sobald wir ahnen, vermisste Dinge könnten verloren gegangen sein, fährt uns ein Schreck durch die Glieder. Anschließend versuchen wir, die Situation blitzschnell zu analysieren. Hatte ich den Haustürschlüssel wirklich dabei, nachdem ich das Haus verließ? Wo habe ich zuletzt meine Geldbörse benutzt, um zu bezahlen? Solche Fragen stellen wir uns dann gewöhnlich als Erstes, denn wir hoffen, vermisste Sachen schnell wiederzufinden. Erst wenn wir mit unserem Latein am Ende sind und die bekanntlich zuletzt sterbende Hoffnung tatsächlich stirbt, werden wir aktiv. Bis dahin kann viel Zeit vergehen. Nun beginnt der Ärger: Ein Schlüsseldienst muss beauftragt, Giro- und Kreditkarten gesperrt und Ausweispapiere neu beantragt werden. Das kostet viel Zeit, Nerven und Geld. Eventuell wenden wir uns noch ans lokale Fundbüro, um die vermissten Sachen a...

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  • Neue Perspektiven für Menschen und Bienen - Leasing von Bienenvölkern

    Der weltweite Rückgang der Bienenpopulationen stellt Naturschützer und Umweltpolitiker vor große Herausforderungen. Ohne die Bienen werden Pflanzen nicht mehr ausreichend bestäubt und das ökologische Gleichgewicht gerät aus dem Tritt. Das hat nicht nur Auswirkungen auf die Umwelt, sondern auch auf die Imker, von denen es immer weniger gibt. Weniger Bienenvölker bedeuten weniger Imker. Diese negative Spirale ist verhängnisvoll, weil dadurch Bienenvölker zusätzlich dezimiert werden. Was aber lässt sich dagegen tun? Der Hobbyimker Dieter Schimanski aus Ganderkesee bei Bremen hat nicht nur sein Hobby zum Beruf gemacht, sondern auch eine interessante Geschäftsidee entwickelt. Mit seiner Bee-Rent GmbH hat er 2018 ein Leasingunternehmen für Bienenvölker gegründet. Im Gegensatz zu Imkern, die Bienenvölker an Plantagenbesitzer zwecks Bestäubung von Obstbäumen vermieten, ohne dass diese den Honigertrag er...

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  • Löffel zum Anbeißen - Essbare Alternative zu Plastik-Eislöffeln

    Der Plastikverbrauch nimmt immer bedrohlichere Ausmaße an. Nicht nur bei Lebensmitteln dominieren die aus Erdöl gewonnenen Plastikverpackungen, sondern auch beim Take-away von Restaurants und Imbissen sind Einweggeschirr und Bestecke aus Plastik sehr oft anzutreffen. Nicht ohne Grund hat die EU inzwischen ein Verbot von Plastikbesteck und Geschirr beschlossen. Nur, was sind die Alternativen? Da Edelstahlbesteck schon aus Kostengründen ausscheidet, bleiben nur Löffel aus Holz oder aus irgendwas Essbarem. Drei Gründerinnen aus Stuttgart waren die Unmengen an in Eisdielen ausgereichten Plastiklöffel schon lange ein Dorn im Auge. Denn einmal verwendet landen die anschließend im Müll – oder noch schlimmer – auf der Straße oder in der Natur. So sind die drei schließlich 2018 auf ihre geniale Geschäftsidee Spoontainable gekommen. Alles begann mit „Spoonie“, einem Eislöffel, den man essen kann. Die nach...

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  • Auf die Plätze – fertig – los … - Ultrakompaktes Reisestativ für Fotofans

    Wer in der schönsten Zeit des Jahres auf Reisen geht, will dies auch eindrucksvoll dokumentieren. Das Foto vom Eiffelturm oder vom Kolosseum haut wirklich niemanden mehr vom Hocker, da bereits millionenfach fotografiert und auf unzähligen Postkarten verewigt. Die wirklich einmaligen Schnappschüsse von unwiederbringlichen Momenten entstehen vielmehr spontan und aus der Situation heraus. Gut, dass wir heute alle hochauflösende Smartphones oder Digitalkameras dabeihaben. Da wird dann blitzschnell herangezoomt und auf den Auslöser gedrückt und schon ist das Foto verwackelt. Bei Videos ist es sogar noch viel schlimmer, falls man kein Stativ zur Hand hat. Wer aber will schon ein mehrere Kilogramm schweres Stativ andauernd mit sich herumschleppen? Einmal abgesehen vom Gewicht dauert es oft Minuten, bis das Ding richtig aufgebaut ist. Das Motiv ist dann schon längst über alle Berge und man kann sein Stativ wieder zusammenpacken. Fotospaß sieht and...

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  • Geschmacksanalyse per App - Smarter Scanner für Rotweine

    Freunde des Gerstensafts haben es gut. Trotz unzähliger Biersorten am Markt ist im Restaurant immer eine Marke dabei, die der Bierliebhaber kennt und mit der er sich irgendwie arrangieren kann. Weinliebhaber können dagegen kaum darauf vertrauen, dass immer ein Wein nach Ihrem Geschmack auf der Karte ist. Das gilt vor allem für Rotwein. Wer jedoch die genauen Eigenschaften seines favorisierten Rotweins kennt, kann zumindest konkretisieren, welchen Wein er zu trinken wünscht. Nur, wie findet man heraus, was den Lieblingswein auszeichnet und wie lässt sich das dokumentieren? Diese Frage beschäftigte auch die beiden Weinliebhaber Bastien Guillebastre und Fabien Munoz aus der Nähe von Grenoble in Frankreich. Denn immer wieder mussten sie bei Weinproben feststellen, dass es fast unmöglich war, einen verkosteten Wein präzise zu beschreiben. Aus der Not haben die Beiden eine Tugend gemacht und mit MyOeno einen smarten Weinscanner entwickelt. Das...

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  • Mitglieder und Finanzen auf einen Blick - Digitale Software für das Vereinsmanagement

    Man stelle sich einmal die Geschäftsleitung eines mittelständischen Unternehmens vor, die ihre Umsätze handschriftlich und fein säuberlich in dicke Kladden einträgt und genauso mit den Lohnzahlungen für die Angestellten verfährt. Vor hundert Jahren war das sicherlich so üblich, in der heutigen Zeit jedoch undenkbar. Dennoch gibt es Bereiche in unserer Gesellschaft, wo sinnbildlich nicht viel anders gearbeitet wird. Gemeint ist die Mehrzahl der mehr als 600.000 Vereine in Deutschland. Die größte Errungenschaft sind vielleicht Excel-Tabellen, die allerdings kaum miteinander verknüpft sind. Meistens wird Uralt-Software genutzt, die bereits 30 Jahre auf dem Buckel hat. Vereinsverwaltungen in Deutschland sind größtenteils genauso organisiert: umständlich und wenig effektiv und schon gar nicht digital. Alexander Adam hatte nach mehreren Anläufen im Jahr 2017 endlich den Durchbruch mit seiner Vereinsmanagementlö...

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  • Künstliche Intelligenz fürs Kinderzimmer - Sprechender Kobold kommuniziert mit Kindern

    Sprechpuppen gibt es schon seit Jahrzehnten. Für kleine Mädchen war es in den 1960/70er-Jahren das Größte, eine Sprechpuppe zu besitzen. Meistens hatte diese hinten am Hals einen Ring, der an einem Band hing. Zog man den Ring heraus und ließ los, wurde das Band langsam wieder eingezogen und die Puppe plapperte munter drauflos. Die Monologe waren auf einer kleinen Schallplatte im Puppeninnern gespeichert. Mit Sprachassistenten aus der heutigen Zeit hatten Sprechpuppen allerdings wenig gemeinsam. Ganz im Gegensatz zu dem kleinen Kobold Lingufino aus dem Linguwerk, einem auf Signaltechnologie spezialisierten Ingenieurbüro in Dresden. Die unternehmerischen Schwerpunkte liegen unter anderem im Bereich Automotive und Medizintechnik. Hier hatten die Dresdner genügend Know-how im Bereich der Spracherkennung gesammelt, um auch Produkte, wie etwa ein sprechendes Spielzeug, zu entwickeln. Lingufino enthält eine Elektronikeinheit mit Sprachprozessor, d...

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