Geschäftsideen

Frisch aus dem BACKingham-Palast - „Törtchen“ erobern den Kontinent

Kulinarische Highlights werden meist mit mediterranen oder fernöstlichen Kochkünsten in Verbindung gebracht. Was gibt es da nicht alles an Fischsorten, Gemüsen und vor allem Gewürzen, welche die deutsche Küche so nicht kennt. Die Experimentierfreude beim Kochen ist grenzenlos, wenn auch nur, um den Nachbarn zu zeigen, wie weltläufig man doch ist.

Als schwarzer Fleck auf der lukullischen Weltkarte gilt nach wie vor die britische Insel. Doch Genuss beim Essen beschränkt sich nicht nur auf die Küche, denn auch die Backkunst darf dabei nicht vergessen werden. Hier triumphiert neben Deutschland vor allem Österreich mit üppigen Sahnetorten. Dass es auch dezenter geht, zeigen die Briten mit Cupcakes in einer unübertroffenen Vielfalt.

Frisch aus dem BACKingham-Palast - „Törtchen“ erobern den Kontinent

Die köstlichen Kreationen sehen Muffins ähnlich, sind jedoch viel fantasiereicher verziert. „Warum gibt es die nicht bei uns in Köln zu kaufen?“, fragte sich Kirstin Pollheim, die diese kleinen Backkunstwerke im Ursprungsland schätzen und lieben lernte. In ihrer Frage schlummerte schon die Antwort, denn ihr war sofort klar, dass Pionierarbeit vor ihr lag.

In ihrem Royal Cupcakes Café in Köln serviert sie heute Dornröschen, Karla oder King of Pop, wie sie ihre ästhetischen Köstlichkeiten nennt. Und die Nachfrage brummt. Denn in Köln sprach sich die Kunde von den Cupcakes schnell herum.

 

Man muss sie nicht mit anderen teilen

Dies scheint zumindest die Sichtweise des Kontinents wenn von Cupcakes die Rede ist. Und in der Tat sind diese kleinen Köstlichkeiten einfach zu klein, um sie mit anderen teilen zu müssen. Aber groß genug, um den kleinen Heißhunger auf Süßes zwischendurch zu stillen. Kirstin Pollheim jedenfalls war von den Cupcakes begeistert, die sie bei ihrem ersten Besuch in Schottland entdeckte.

In ganz Großbritannien erfreuen sich diese kleinen Törtchen einer großen Beliebtheit. Warum sie noch nicht zu uns fanden, war nicht nur Kirstin Pollheim ein Rätsel. Da sie selbst schon immer Fan von Süßem war, vermisste sie diese köstlichen Snacks bei uns in Deutschland.

Also begann sie fleißig damit, die kleinen Dinger zu backen und vielfältig zu dekorieren. In ihrer Familie und im Freundeskreis wurden die Cupcakes schließlich zum Renner. Sehr lange überlegte sie hin und her, bevor sie den Entschluss fasste, in Köln selbst ein Cupcake-Café zu eröffnen, wie sie es in Großbritannien kennengerlernt hatte.

Nachdem sie ein passendes Ladenlokal gefunden hatte, war es im Dezember 2008 endlich soweit. In der Alten Wallgasse 5, einer zentralen Lage in Köln wurde das Café unter dem beziehungsreichen Namen ROYAL CUPCAKES eröffnet. Von 11 bis 19 Uhr werden hier montags bis freitags Cupcakes und Kaffee serviert.

Täglich erfindet sie neue Cupcake-Kreationen, denn die künstlerische Gestaltungfreiheit ist bei diesem Süßgebäck schier grenzenlos. Verziert mit Marzipan oder Baiser in allen erdenklichen Formen und Farben, mit Obst und Mandeln oder wie auch immer. Keine Handwerkskammer wacht über einen Idealtypus hinsichtlich Form oder Beschaffenheit. Ja ganze Kollektionen hat sie bereits entwickelt für Anlässe aller Art.

Ob Kindergeburtstag oder Hochzeit, Jubiläen oder Junggesellenabschiede. Damit das ROYAL CUPCAKE Café temporären Anstürmen standhält, ist Vorbestellung obligatorisch. Auf der Internetseite royalcupcakes.de lassen sich die süßen Teile mit thematischem Bezug in großen Stückzahlen ordern. Mindestvorbestellmengen gibt es nicht, dafür müssen alle Cupcakes jedoch im Café abgeholt werden, denn zum Versenden sind sie zu schade.

 

BäckerInnen und KünstlerInnen vereinigt euch

In der deutschen Gastronomie und in der Nahrungsmittelbranche herrschen bekannt strenge Auflagen. Dass die Hygiene stimmt, Zutaten und angebotene Produkte einwandfrei und genießbar sein müssen, versteht sich von selbst. Dies wird von der kommunalen Ordnungsaufsicht kontrolliert. Ganz anders die Handwerksinnungen, die genau festlegen, wer was in diesem Land darf oder nicht.

Denn anders als in anderen Ländern bestimmen Titel und Zertifikate die Befähigung für gewisse Tätigkeiten und die Erlaubnis, bestimmte Gewerbe zu gründen. Das mag man begrüßen oder auch nicht. Für die Eröffnung eines Cupcake-Cafés mit eigener Cupcake-Produktion sind Qualifizierungsrichtlinien noch nicht bekannt. Das wird sich wohl auch nicht ändern, solange diese clevere Idee noch ein Nischendasein führt.

Dass weitere Cupcake-Cafés bereits in Berlin und Stuttgart öffneten, zeigt jedoch, dass Kirstin Pollheim wohl nicht die einzige war, die diese Nische entdeckt hatte. Vielleicht ist sogar ein neuer Trend in der Gastronomie am Entstehen. Wer weiß? Solange jedenfalls noch hunderte Städte in Deutschland cupcaketechnisch verwaist sind, dürfte die Geschäftsidee noch einiges an Potenzial bieten für alle Kreativen, die Spaß am Backen und Verzieren haben.

Weitere Daten dieser Geschäftsidee

Land: Deutschland Deutschland
Rechtsform: Einzelunternehmen
Branche: Ernährung
Kategorie: Lebensmittel
Startkapital: * weniger als 5.000 EUR
Website: www.royalcupcakes.de
* geschätztes Startkapital

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