Geschäftsideen

SMS gegen den Durst - Drinks per Handy spendieren

Wer nicht mehr genügend Kleingeld dabei hat, aber noch Lust auf einen weiteren Drink, braucht sich nun ebenso wenig Sorgen zu machen, wie jemand, der einem guten Freund einen Drink spendieren möchte, aber selbst nicht vor Ort sein kann. Dem Handy sei dank. Denn nur, um zu telefonieren und SMS zu versenden, sind die allgegenwärtigen Wegbegleiter einfach zu schade. Denn ab jetzt wird damit auch bezahlt. Schon früh erkannten Christian Chyzyk und Tim Lange die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten der handygestützten Bezahloption und setzten diese zielstrebig in frinXX um, einem Web-Service, mit dem man anderen einen Drink spendieren kann. Denn Bars, Bistros und Discos gibt es schließlich überall und die Besucher dieser Einrichtungen haben eigentlich immer ihr Mobilfunkgerät dabei.

SMS gegen den Durst - Drinks per Handy spendieren

Die Dienstleistung, Drinks per Handy bezahlen zu lassen, eröffnet eine neue Dimension und schlägt eine Brücke zwischen Online-Marketing und Offline-Service. Mit der Gründung der sixunity GmbH im Oktober 2010 legten die beiden cleveren Gründer die Basis und gingen mit ihrer Geschäftsidee frinXX im Februar 2011 erfolgreich an den Start. Mit gezielten Social Media Kampagnen wurde der Web-Service, die bereits im Startjahr 2011 einen Preis beim Gründerwettbewerb start2grow gewann, blitzschnell bekannt. Weit über 100 Locations in mehr als 30 deutschen Städten beteiligen sich inzwischen und jeden Tag kommen neue hinzu.

 

Leckere Drinks per Drink-Code verschenken

Seit Web 2.0 erfahren webbasierte Dienstleistungen einen beispiellosen Wachstumsschub. Nicht nur das klassische Online-Shopping kommt in einem neuen Gewand daher, sondern auch das „Beschenken“ von Personen erfährt völlig neue Dimensionen. Die Erkenntnis, dass virtuelle Geschenke im Gegensatz zu echten Drinks nicht schmecken, brachte Christian Chyzyk und Tim Lange 2010 auf die phänomenale Idee dieser online-to-offline-Geschenkvariante frinXX, bei welcher der Beschenkte nur einen SMS-Code auf dem Handy vorzeigen muss, um ein spendiertes Getränk zu erhalten.

Da so gut wie jeder inzwischen mindestens ein Handy dabeihat, wenn er unterwegs ist, macht diese Geschäftsidee zum Selbstläufer. Denn einen Grund, um einen Drink zu spendieren, gibt es schließlich immer. Zum Geburtstag, nach bestandener Prüfung oder einfach nur so, um einen guten Freund oder eine gute Freundin zu überraschen. Im Oktober 2010 wurde in Dortmund mit sixunity GmbH die Projektgesellschaft gegründet, die das mobile Abrechnungssystem entwickelt und frinXX betreibt.

Nach einer kurzen Vorbereitungsphase ging frinXX im Februar 2011 schließlich an den Start. Schnell war passend zum Namen des Projekts der griffige Slogan „no frinXX, no drinks“ gefunden und das Geschäftsmodell konnte über die Website sofort genutzt werden. Die Registrierung und Nutzung ist direkt über die Website oder über den Facebook-Account möglich. Von Anfang an setzte man bei sixunity auf die sozialen Netzwerke wie Facebook, um den Web-Service zu promoten.

Die Nutzung des neuen Services rund um Drinks ist wirklich kinderleicht. Es reicht die Angabe der Email-Adresse oder Handynummer der Person, der man den Drink-Code zukommen lassen möchte. Der Empfänger des Drinks lässt sich alternativ auch direkt aus der Freundesliste via Facebook Connect auswählen. Der Nutzer muss jetzt nur noch eine Location der Stadt auswählen, in der sich der Freund oder die Freundin gerade aufhält und schon kann er aus der Getränkekarte ein oder mehrere Drinks verschenken. Jetzt muss er den Drink bloß noch bezahlen, wobei er zwischen den Möglichkeiten frinXX-Account, Lastschrift, Sofortüberweisung oder PayPal wählen kann. Vielleicht noch ein kurzer Grußtext und schon wird dieser zusammen mit dem Drink-Code per SMS an das Handy oder per Email an das Smartphone des Beschenkten geschickt. Und das Beste ist, man kann den Coupon für den Drink auch an sich selbst senden, falls mal gerade kein Kleingeld für einen weiteren Drink zur Hand ist.

 

Zukunftstrend „Mobiles Couponing“

Handy und Smartphone haben das Bestellen und Bezahlen revolutioniert. Mit Hilfe intelligenter Software und Apps lassen sich vor allem Bezahlvorgänge entscheidend vereinfachen. Mobiles Couponing ist ein riesiger Markt, der zwar noch in den Kinderschuhen steckt, aber sich immer stärker neben herkömmlichen Bezahlmethoden mit Kreditkarten und Bargeld etablieren wird. Dafür sorgt allein schon die massenhafte Verfügbarkeit mobiler Kommunikationsgeräte wie TabletPCs, Smartphones und Handys. Insbesondere dann, wenn es ums Beschenken guter Freunde geht, scheint mobiles Couponing nichts mehr aufzuhalten.

Ob nun bei frinXX, wo man guten Freunden per SMS oder Email einen Drink spendieren kann oder im Voraus im Restaurant bestellen will oder per virtuellem Gutschein ein zweites Gericht für den Partner zu erhalten. In jeder Hinsicht bieten diese Systeme viel Potenzial für angehende Gründer. Aber nicht nur im Bereich der Gastronomie. Wie wäre es mit einem virtuellen Gutschein via SMS für Blumensträuße, welchen die Beschenkte im lokalen Blumengeschäft bloß vorzeigen muss, um einen Blumenstrauß in Empfang zu nehmen?

 

Anmerkung der Redaktion: frinXX.de ist nicht mehr aktiv.

Weitere Daten dieser Geschäftsidee

Land: Deutschland Deutschland
Rechtsform: GmbH
Branche: Lifestyle
Kategorie: Lebensmittel
Startkapital: * 5.000 EUR - 10.000 EUR
Website:
* geschätztes Startkapital

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