Geschäftsideen

Goodbye Kantinenmuff und Fast Food - Gesundes Catering für Start-ups

Catering-Services gewinnen immer mehr an Bedeutung. Die professionelle Bereitstellung vorproduzierter Speisen und Getränke durch externe Zulieferer kennen wir unter anderem als Eventgastronomie, Versorgung von Airlines sowie aus Krankenhäusern, Kantinen und Mensen. Insbesondere bei der Verpflegungsversorgung in Unternehmen sind die Ansprüche in den letzten Jahren gestiegen. Die Mitarbeiter erwarten nicht nur eine größere Auswahl an Speisen, sondern auch eine höhere Qualität, so, als hätte man frische Zutaten selber auf einem Wochenmarkt eingekauft. Was in Europa oder Deutschland als deluxe Catering firmieren würde, ist in den USA längst auf dem Vormarsch. Allerdings hat das weniger mit Luxus zu tun, sondern mit einem cleveren Geschäftskonzept, das es versteht, die Vielfalt lokaler gastronomischer Angebote in das Cateringkonzept einzubeziehen und aufstrebenden Start-ups ein attraktives Angebot zu unterbreiten.

Goodbye Kantinenmuff und Fast Food - Gesundes Catering für Start-ups

Diese Idee hatten die beiden Gründer Zach Yungst und Alex Lorton, die ursprünglich Investmentbanker und Unternehmensberater waren, sich aber mit der Catering-Szene von San Francisco gut auskannten und ihre Geschäftsidee Cater2.me 2010 in die Tat umsetzten. Inzwischen ist Cater2.me an weiteren wichtigen Standorten wie New York, Boston und Seattle präsent, hat in den ersten drei Jahren nach der Gründung über eine Million Mahlzeiten ausgeliefert und beschäftigt aktuell über 120 Mitarbeiter.

 

Ein cleveres Konzept setzt sich durch

Wenn man Catering hört, denkt man weniger an hochwertiges, leckeres Essen wie im Restaurant nebenan, sondern an Massenverpflegung ohne besondere Finesse bei der Zubereitung der Speisen. Sicherlich gibt es auch so etwas wie Gourmet-Catering, was allerdings nur ganz bestimmten Kreisen vorbehalten bleibt. Es geht allerdings auch anders. Wie, das zeigt Cater2.me, einem Catering-Start-up für Start-ups. Gegründet wurde der Start-up-Caterer 2010 in San Francisco von dem ehemaligen Investmentbanker Zach Yungst und dem Unternehmensberater Alex Lorton.

Beide waren von der quirligen Start-up-Szene in und um San Francisco herum sowie von der Vielfalt der lokalen Gourmet-Küchen so fasziniert, dass sie auf die Idee kamen, einen Catering-Service speziell für junge aufstrebende Unternehmen zu gründen. Die variantenreiche kulinarische Vielfalt bringt der Service direkt in die Büros und Wohnungen der Mitarbeiter. Die Mischung aus Technologie und engagiertem Kundenservice wurde von Beginn an von den Unternehmen begeistert aufgenommen. Schon bald zählten namhafte Firmen wie Bitly, BuzzFeed und Spotify zu den Kunden von Cater2.me.

Bald darauf merkten die Gründer, dass über San Francisco hinaus auch in anderen Metropolen eine lebendige Start-up-Szene und viel Potenzial für ihren Catering-Service Cater2.me vorhanden war. Da passte es gut, dass Alex Lorton selbst längere Zeit in New York gelebt und gearbeitet hat. Er kannte sich also mit der Szene vor Ort bestens aus. Den Erfolg von San Francisco konnten die Beiden in New York wiederholen und gewannen sogar renommierte Kunden wie den Verlag des Time Magazins und die Xerox-Company, die beide eher nicht der Start-up-Szene zuzurechnen sind. 2013 lieferten sie monatlich durchschnittlich 25.000 Mahlzeiten allein in New York aus. Mit dem zweiten Standbein an der Ostküste der USA ging es schnell aufwärts. Aktuell bietet Cater2.me seinen Catering-Service neben San Francisco und New York auch in Austin, Boston, Chicago, Seattle und Washington DC an und beschäftigt mehr als 120 Mitarbeiter.

 

Cateringmodell mit viel Potenzial

In den Citys deutscher Großstädte hat sich in den letzten Jahren viel verändert. Auch wenn die Gründungsaktivität im internationalen Vergleich noch immer hinterherhinkt, so hat sie gegenüber früheren Jahren dennoch stark zugenommen. In jungen aufstrebenden Unternehmen finden hoch motivierte Menschen zusammen, die nur wenig gemein haben mit der typischen Angestelltenmentalität. Hoch motivierte Mitarbeiter sind begeisterungsfähig und wollen Dinge bewegen. So unkonventionell wie die Arbeitsweise ist auch das Konsumverhalten im Allgemeinen. Lieber holen sie sich einen leckeren, mit ein paar Gambas garnierten Salat beim Spanier um die Ecke, als dass sie eine Kantine betreten würden.

Entsprechend ist im lokalen Umfeld dieser Firmen ein entsprechendes Angebot entstanden. Genau das ist der Punkt. Die Geschäftsidee zielt darauf ab, die gastronomische Vielfalt um Start-up-Standorte herum in die Büros zu bringen. Diese Zielgruppe per Catering zu bedienen, hat deshalb auch sehr viel Potenzial. Nicht nur in der boomenden Start-up-Metropole Berlin gibt es Bedarf, sondern ebenso in Hamburg, München, Köln oder Frankfurt. Für Gründer, die einen Hintergrund in der Gastronomie haben, ist es eine tolle Herausforderung, denn bislang gibt es in Deutschland nichts, was sich mit Cater2.me direkt vergleichen lässt.

Weitere Daten dieser Geschäftsidee

Land: Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten
Rechtsform: Limited Liability Company (LLC)
Branche: Ernährung
Kategorie: Lebensmittel
Startkapital: * 10.000 EUR - 25.000 EUR
Website: cater2.me
* geschätztes Startkapital

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