Geschäftsideen

Digitale Revolution im Klassenzimmer - Lernprogramme für Schulen

Es ist noch gar nicht so lange her, als fast ausschließlich Schultafeln und Schulbücher das Bild in unseren Klassenzimmern prägten. Inzwischen hat sich das zumindest teilweise geändert. Immer stärker sind Computer und Mobilgeräte in den Klassenzimmern zu finden. Nicht nur an Gymnasien und Gesamtschulen, sondern auch an Grund- und Mittelschulen. Angesichts der technischen Möglichkeiten von IT und digitalen Medien fragt man sich wirklich, warum die Kids täglich mit Büchern vollgestopfte Schulranzen in die Schule schleppen müssen.

Lernmax - Software als digitale Schulrevolution

 

Die Familie Ronacher aus Salzburg in Österreich hat schon früh erkannt, dass an der Digitalisierung im Klassenzimmer kein Weg mehr vorbeiführt. Seit 2007 haben sie sich der Entwicklung von Lernsoftware verschrieben und die LernMax Ronacher KG gegründet. Lernmax ist an Schulen in Österreich und auch in Deutschland längst ein Begriff geworden. Lernsoftware gibt es für die Fächer Mathematik, Deutsch und Sachkunde für fast alle Schulformen.

Die Schüler lernen direkt an Schulcomputern, auf denen die Lernmax-Software installiert wird. Der Lehrer kann die Inhalte auf einem Whiteboard präsentierten und so alle Schüler einbinden. Lernmax bietet neben Lernsoftware für Schüler der verschiedenen Jahrgangsstufen auch Tutorials und Erklärvideos für Lehrer, damit sie den Umgang mit Lernmax-Software auf Computern erlernen können.

 

Schon mehr als 3.000 Schulen nutzen Lernmax-Programme

Zwar besitzen viele Schulen schon Schulcomputer, doch nicht alle Lehrer können vernünftig damit umgehen, um sie in ihrem Unterricht sinnvoll einzusetzen. Das liegt vor allem daran, dass es zu wenig brauchbare Lernprogramme speziell für Schulen gibt. Diese Marktlücke haben die Ronachers aus Salzburg für sich entdeckt und hieraus ihr Geschäftsmodell entwickelt. Sie gründeten 2007 die Ronacher Lernmax KG in Salzburg und entwickelten Lernprogramme für Mathematik, Deutsch und das Fach Sachkunde.

Lernmax-Lernprogramme gibt es für alle Jahrgangsstufen und jeden Schultyp sowohl für Grund- und Volksschulen als auch für die Sekundarstufe 1 in Hauptschulen, Mittelschulen, Gesamtschulen, Realschulen und Gymnasien. Die LernMax-Programme bieten Lehrern eine enorme Arbeitserleichterung bei der Unterrichtsvorbereitung, denn Aufgaben lassen sich immer wieder neu generieren. Die Programme sind übersichtlich gestaltet, damit sich die Schüler voll auf die Lerninhalte konzentrieren können. Schulkinder von Schulen, die Lernmax-Programme einsetzen, können sich außerdem Hausübungsprogramme für Deutsch und Mathematik aus der Lernmax-Cloud herunterladen.

Die Geschäftsidee der Familie Ronacher wurde ein voller Erfolg. Lernmax-Programme sind inzwischen an mehr als 3.000 Schulen im gesamten deutschsprachigen Raum im Einsatz. Lernmax ist auf allen großen Fachmessen wie der Interpädagogika in Österreich und der Didacta in Deutschland mit Erfolg präsent. Eine im Januar 2017 durchgeführte Umfrage ergab, dass 96 Prozent der Nutzer Lernmax-Programme weiterempfehlen.

Damit ist sie eine der führenden und besten Lernprogramme, die es im deutschsprachigen Raum gibt. Die Preise eine Lizenz bewegen sich je nach Umfang zwischen 24,99 und 39,99 Euro pro Nutzer. Pro Schulfach fallen im Schnitt zwischen 300 und 500 Euro an Lizenzgebühren an. Es gibt neben Programmen für Deutsch und Mathematik auch Programme für den Sachunterricht wie etwa die Themenbereiche „Mensch“ oder „Technik“.

Die Programme laufen auf PCs, können über einen Beamer an die Wand projiziert werden oder auch direkt auf einem interaktiven Whiteboard im Klassenzimmer präsentiert werden. Die Vermittlung von Lernstoff wird mit Lernmax-Software deutlich einfacher und schneller als mit herkömmlichen Mitteln. Lehrinhalte können zudem schnell abgeprüft werden. Alle Programme lassen sich einfach bedienen und erleichtern die tägliche Arbeit, weil das Lehrpersonal die Software auch direkt für die Unterrichtsvorbereitung nutzen kann.

 

Lernsoftware hat noch enormes Potenzial

Innovative Techniken und neue Medien im Schulunterricht lassen sich kaum noch aufhalten. Anders als in vielen asiatischen Ländern und kleineren Ländern der EU besteht in Deutschland noch immer ein großer Nachholbedarf bei der Ausstattung von Schulen mit moderner Technik. Politiker werden nicht müde, das Digitalzeitalter für die Schulen auszurufen. Die Realität sieht leider anders aus. Trotz milliardenschwerer Investitionen vonseiten des Staates sind die meisten Schulen derzeit noch immer unzureichend ausgestattet. Neben zeitgemäßer Hardware bedarf es aber auch geeigneter Software für den Unterricht.

Lernmax zeigt, wie es geht. Entwicklung und Vertrieb von Lernprogrammen aller Art für Schulen besitzt aus den genannten Gründen noch sehr viel Potenzial. Für Softwareentwickler bietet sich hier ein breites Betätigungsfeld. Wenn Entwickler zudem noch pädagogische Kenntnisse mitbringen, umso besser. So gelingt es am besten, die Programme so zu gestalten, dass sie die Lernmotivation fördern und die Leistungen von Schülern verbessern. Lernmax konzentriert sich bei seinen Lernprogrammen auf die Schulfächer Mathematik und Deutsch. Selbstverständlich besteht aber auch für andere Fächer entsprechender Bedarf.

Diese Geschäftsidee lässt sich auch variieren, indem man sich etwa nur auf Fremdsprachen oder auf MINT-Fächer fokussiert. In Deutschland kommt die digitale Revolution im Klassenzimmer nur schleppend voran. Das wird sich in den kommenden Jahren mit Sicherheit ändern. Wer eine zukunftsträchtige Geschäftsidee sucht, ist mit Lernsoftware gut bedient, denn noch ist der Nachholbedarf sehr groß. Höchste Zeit also, sich zu positionieren, bevor sich die großen IT-Konzerne dieses Themas bemächtigen.

Weitere Daten dieser Geschäftsidee

Land: Österreich Österreich
Rechtsform: KG
Branche: Beratung & Coaching
Kategorie: Computer
Startkapital: * 50.000 EUR - 100.000 EUR
Website: www.lernmax.at
* geschätztes Startkapital

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