Geschäftsideen

Werbung zum Anbeißen - Bratwurstpappen als Werbeträger

Auch wenn Online- und Multimediawerbung die Printwerbung immer mehr verdrängen, gibt es Bereiche, wo aufgedruckte Werbung durch nichts zu ersetzen ist. Auf Zuckerportionspäckchen im Café ebenso wie auf Einkaufstüten und anderem Verpackungsmaterial. Wer allerdings glaubt, dass das Thema aufgedruckte Werbung damit erschöpft sei, verkennt, dass es Dinge gibt, deren Werbeträgerqualitäten bislang überhaupt noch nicht entdeckt wurden. Zumindest bis zur Volksfestsaison in den Herbstmonaten des Jahres 2010, als Sascha Eckhoff aus dem ostfriesischen Schortens auf die geniale Idee kam, Bratwurstpappen mit Werbebotschaften zu bedrucken.

Werbung zum Anbeißen - Bratwurstpappen als Werbeträger

In diesem Zusammenhang machte er sich ein paar grundlegende Gedanken über die Funktionalität von Werbeformaten und kam dabei zu erhellenden Erkenntnissen, die zur zielstrebigen Umsetzung seiner Geschäftsidee Werbemedium Bratwurstpappe führen sollten. Dazu zählt die Tatsache, dass jeder Bratwurstkonsument die Wurst im Schnitt 6-8 Mal in Senf oder Ketchup eintunkt und dabei automatisch auf die Imbisspappe blickt. Wenn sie bedruckt ist, hat die Bratwurstpappe als Werbeträger eine überdurchschnittliche Wiederholfrequenz.

Das ließ den quirligen Erfinder fortan nicht länger ruhen und er gründete alsbald Werbepappe als Einzelunternehmen. Die neue Volksfestsaison im Sommer 2011 sollte zur Generalprobe für die Markteinführung dieser Geschäftsidee werden. Das Konzept wurde in seiner Heimatregion ein Hit. Inzwischen ist er dabei, seine tolle Geschäftsidee bundesweit zu vermarkten. Denn Stadt- und Volksfeste mit Bratwurstständen gibt es schließlich überall.

 

Werbebotschaften beim Bratwurstgenuss

Für Werbefachleute ist die Kontaktdauer mit einem Werbemedium ein ganz entscheidendes Kriterium, das über seine Qualität entscheidet. Je häufiger eine Person in einem bestimmten Zeitfenster auf eine Werbung blickt, desto höher ist die Kontaktqualität. Diese recht einfachen Zusammenhänge hatte wohl auch Sascha Eckhoff aus dem ostfriesischen Schortens bei Jever im Sinn, als er über die Marktchancen seiner Geschäftsidee Bratwurstpappenwerbung nachdachte. Denn die Bratwurstpappe hält der Konsument in der einen Hand, während er mit der anderen die Bratwurst verzehrt.

Dabei tunkt er die Bratwurst durchschnittlich 6-8-mal in Senf oder Ketchup, die sich auf der Pappe befinden. Beim Verzehr der Bratwurst ist der Konsument in einer entspannten Situation und wird durch nichts anderes abgelenkt. Während er also an etwas Positives denkt, blickt er bis zu 8-mal auf die Pappe. Und das innerhalb von zwei Minuten. Indem die Werbung direkt ins Blickfeld des Betrachters gebracht wird, kann sie einen höheren Wirkungsgrad entfalten als anderswo.

Bei Werbepappe wird die Bratwurstpappe als Grundträger zuerst mit einer einfarbig bedruckten Folie versehen. Dadurch wird es möglich, die gesamte Pappe in der Firmenfarbe des werbenden Unternehmens zu halten und sie im Corporate Design zu realisieren. Im zweiten Schritt wird die eigentliche Werbung in 4-Farben-Digitaldruck auf ein Etikett gedruckt, welches dann auf die Bratwurstpappe aufgebracht wird. Und zwar auf der Fläche, wo die Bratwurst aufgelegt wird. Welche Botschaft auf das Etikett kommt, bestimmt der Werbetreibende. Das können Firmenlogos, Texte oder auch Bilder in Fotoqualität sein.

Ideen für welche Zielgruppe sich diese Form der Werbung eignet, gibt es reichlich. Für typische Events wie Stadt- oder Volksfeste bieten sich sowohl Getränkewerbung als auch die Rufnummer einer Taxizentrale an. Denn erstens macht der Wurstverzehr durstig und zweitens ist aufgrund überdurchschnittlichen Alkoholkonsums auf diesen Veranstaltungen das Taxi unverzichtbar, um nach Hause zu kommen. Weitere Möglichkeiten sind Wahlwerbung, Messewerbung, Event-Marketing, Branding und vieles mehr.

Schnell können beliebige Mengen bedruckter Bratwurstpappe produziert werden. Preise und Lieferzeiten hängen von der Ausstattung und den jeweiligen Stückzahlen der bestellten Bratwurstpappe ab. Mindestbestellmengen gibt es nicht. Die Lieferung von 5.000 weißen Grundpappen, die mit Vierfarbverfahren bedruckt werden, dauert ca. zwei Wochen. Der Existenzgründer hatte sich umfassend über die Vermarktungsmöglichkeiten seiner Erfindung informiert, hat Gespräche mit gastronomischen Verbänden und Fleischereien geführt und seine Geschäftsidee, Werbung auf der Bratwurstpappe, als Gebrauchsmuster gesetzlich schützen lassen. Nun sucht er nach selbstständigen Vertriebspartnern im gesamten Bundesgebiet, die das Alleinstellungsmerkmal seiner Geschäftsidee nutzen und überdurchschnittlich davon profitieren möchten.

 

Vielseitig variierbare Geschäftsidee mit großem Potenzial

Es ist kein Geheimnis, dass die Bratwurst zu den Lieblingsspeisen der Deutschen gehört. Nach Angaben des Fleischerfachverbandes wurden 2007 allein in Deutschland zwischen 85 und 120 Brat- oder Brühwürste pro Kopf verzehrt, was einer Stückzahl von 7-10 Mrd. Würsten im Jahr entspricht. Angesichts dieses riesigen Potenzials für werbewirksame Bratwurstpappen könnte dies zur Goldgrube für clevere Existenzgründer werden, denn Bratwurststände sind allerorten zu finden. Entscheidend für den Geschäftserfolg ist die Bereitschaft von Firmen, die Werbewirksamkeit zu erkennen und in diese Form der Werbung zu investieren. Bei den Bratwurstverkäufern dürften wohl kaum Akzeptanzprobleme auftreten, sofern ein Einsatz der Pappe das Produkt für den Konsumenten nicht verteuert.

Mit Werbung bedruckte Bratwurstpappen ließen sich als gesponserter Merchandising-Artikel mit geringem Streuverlust in der Gastronomie einbringen. Das Werbemedium erlaubt eine gezielte Steuerung und ist deshalb auch im Rahmen von Kampagnen ideal, die räumlich oder zeitlich begrenzt sind. Wer das Potenzial dieser Geschäftsidee für sich erkennt und als selbstständiger Vertriebspartner von Werbepappe aktiv werden möchte, sollte mit dem Gründer Sascha Eckhoff in Kontakt treten. Alternativ könnte er vielleicht auch eine ähnliche Idee entwickeln, wie beispielsweise Pizzakartons oder noch andere Einwegverpackungen für Speisen oder Getränke die im Rahmen von Events verkauft werden und sich als Werbeträger bestens eignen. Wie wäre es mit „Pappbechern-to-Go“ für Kaffee oder andere Getränke?

Weitere Daten dieser Geschäftsidee

Land: Deutschland Deutschland
Rechtsform: Einzelunternehmen
Branche: Marketing & Kommunikation
Kategorie: Verschiedenes, Lebensmittel
Startkapital: * weniger als 5.000 EUR
Website: www.werbepappe.de
* geschätztes Startkapital

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