Geschäftsideen

Der neue Einrichtungstrend - Modulare Möbel, die durch Magnete verbunden sind

Wer sich neu einrichtet, orientiert sich am Grundriss seiner aktuellen Wohnung. Je kleiner und verwinkelter eine Wohnung allerdings ist, desto passgenauer werden Möbel gekauft, damit der verfügbare Raum auch optimal genutzt werden kann. Was ist jedoch, wenn man aus beruflichen Gründen plötzlich in eine andere Stadt ziehen muss? Oftmals lassen sich Regale, Wohnwände und Sideboards in der neuen Wohnung nicht mehr so aufstellen, wie man es gerne hätte. Manchmal passen Teile der Einrichtung auch gar nicht mehr in die neue Wohnung hinein. Das ist besonders ärgerlich, wenn man viel Geld für eine hochwertige Einrichtung ausgegeben hat.

Der neue Möbeltrend - Das Mobiliar mit Magnetverbindungen

Die meisten Möbel sind trotz schickem Design weder den heutigen Mobilitätsanforderungen noch den gelegentlichen Veränderungswünschen ihrer Besitzer gewachsen. Dieser gravierende Nachteil vorkonfektionierter Möbel brachte Julian Bäßler und Thomas Poddey aus Berlin auf die Idee, Möbel komplett modular zu konzipieren. Die Möbel ihrer Kollektionen bestehen aus einzelnen Modulen, die sich durch patentierte magnetische Verbindungen jederzeit spontan an neue Nutzungskonzepte anpassen lassen. Mit diesem Konzept hat ihr 2015 gegründetes Start-up pazls die gesamte Möbelbranche aufgeschreckt. Modulare Möbel, die sich flexibel an veränderte Wohnbedürfnisse anpassen lassen, beschreiben einen neuen Trend, dem die Zukunft gehört. Insofern besitzt die vorgestellte Geschäftsidee pazls ein enormes Potenzial.

 

Modulare Möbel mit patentierter Verbindung

Die meisten Möbel passen nicht mehr zu den heutigen Anforderungen. Entweder sind sie zu sperrig oder zu kompliziert im Auf- und Abbau. Zudem bedarf es beim Transport immer mehrere Helfer und einen Umzugswagen. Kurzum: Klassische Möbel sind einfach zu unflexibel. Das brachte Julian Bäßler und Thomas Poddey mit einem weiteren Freund auf die Geschäftsidee pazls.

Hierbei handelt es sich um mobile Möbel aus modularen Bauteilen, die sich kinderleicht montieren und mit wenigen Handgriffen jederzeit wieder anders arrangieren lassen. Ermöglicht wird dies durch PAZLS SNAP, eine von dem Start-up zum Patent angemeldete Verbindungstechnik, die mit Magneten arbeitet. Um die Möbelteile miteinander zu verbinden, braucht man daher keinerlei Werkzeug. Die drei Erfinder des flexiblen Möbelsystems gründeten ihr Start-up Pazls GmbH im Januar 2015 in Berlin. Die Finanzierung erfolgte zunächst über ein Crowdinvesting. Später gelang es, auch Business Angels für die Geschäftsidee zu gewinnen.

Das Einrichtungsprogramm von pazls deckt bis auf Sitzmöbel und Tische die gesamte Wohnungseinrichtung ab. Das Portfolio erstreckt sich entsprechend auf Kommoden, Sideboards, Regale, Wohnwände und Lowboards. Kein Möbelstück ist für alle Ewigkeit auf einen bestimmten Nutzungszweck ausgerichtet, sondern lässt sich immer wieder mit anderen Teilen kombinieren und an neue Nutzungsanforderungen anpassen. So ist ein Regal nicht immer dasselbe Regal, sondern lässt sich immer wieder anders konfigurieren. Ebenso einfach können Sideboards auf die Schnelle mit zusätzlichen Regalfächern bestückt werden. Die werkzeuglose Verbindungstechnik ermöglicht es. Wer eine ganz individuelle Lösung für seine Einrichtung sucht, kann im Online-Shop von pazls mithilfe eines Konfigurators sein Regalsystem individuell zusammenstellen.

Pazls lassen sich leicht transportieren, benötigen wenig Lagerplatz und können fast überall eingesetzt werden. Nicht nur im Wohnbereich, sondern auch in Coworkingspaces, auf Messen und in Ladengeschäften bieten pazls durch die Kombinierbarkeit der Elemente ein Höchstmaß an Flexibilität. Die Fachwelt ist von diesem System so begeistert, dass pazls für den German Design Award 2018 nominiert wurde.

 

Modulare und mobile Möbel haben viel Potenzial

Das System von Pazls scheint einen Nerv der Zeit getroffen zu haben. Angesichts der konservativen Mentalität in der Möbelbranche ist es erstaunlich, in welch kurzer Zeit es dem Start-up gelang, ein Bein in den Markt zu bekommen. Das zeigt, dass sich die Branche im Umbruch befindet. Neue und dynamische Einrichtungskonzepte sind gefragt, die sowohl eine Antwort auf knappen städtischen Wohnraum als auch auf veränderte Lebensgewohnheiten der jüngeren Generation geben können. Während in früheren Zeiten Einrichtungen oft alle zehn Jahre ersetzt wurden, tendiert man heute schon aus Gründen der Ressourcenschonung zu Systemen, welche sich immer wieder anders kombinieren und an veränderte Bedürfnisse anpassen lassen.

Systeme wie die von Pazls avancieren zum Megatrend. Doch wie immer belebt Konkurrenz das Geschäft und hier ist noch sehr viel Platz für weitere Anbieter. Wer designerische Fähigkeiten mitbringt und kreative Ideen für modulare Wohnungseinrichtungen entwickeln und umsetzen kann, ist für diese Geschäftsidee bestens geeignet. Neben der Optik spielt aber auch die Technik eine entscheidende Rolle, denn pazls hat mit seinem werkzeuglosen System ohne Inbusschlüssel & Co. die Messlatte schon ziemlich hochgelegt. Es ist allerdings sehr unwahrscheinlich, dass es künftig nur einen Anbieter mit diesem Alleinstellungsmerkmal geben wird. Das Wettrennen um die besten Systeme hat soeben erst begonnen.

Weitere Daten dieser Geschäftsidee

Land: Deutschland Deutschland
Rechtsform: GmbH
Branche: Lifestyle
Kategorie: Möbel & Wohnen
Startkapital: * 50.000 EUR - 100.000 EUR
Website: www.pazls.de/
* geschätztes Startkapital

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