Geschäftsideen

Alles andere als „Kalter Kaffee“ - Cold Brew aus Österreich

Wer „Kaffee“ sagt, meint im Allgemeinen die heiß aufgebrühte Variante. „Kalter Kaffee“ ist dagegen eine Redensart und steht für etwas nicht mehr Brauch- oder Genießbares. Meistens geht es dabei um eine Information, die veraltet und deshalb nicht mehr von Interesse ist. Genau genommen will man in dem Spruch zum Ausdruck bringen, dass kalter Kaffee ungenießbar ist und besser weggeschüttet werden sollte.

Das gilt zumindest für kalt gewordenen Brühkaffee. Als Kaltgetränk erlebt Kaffee dagegen einen Boom ohnegleichen. Er nennt sich allerdings nicht „Kalter Kaffee“, sondern „Cold Brew“. Der von den USA ausgehende Trend ist nun auch in Europa angekommen. Das inspiriert immer mehr Menschen zu Unternehmensgründungen, wodurch ständig neue Kompositionen und Rezepturen auf den Markt kommen.

Alles andere als „Kalter Kaffee“ - Cold Brew aus Österreich

Eines dieser jungen Start-ups für Cold Brew ist Kaffeetschi. Es wurde 2017 von Amar Cavic und Svenja Schröder in der österreichischen Kaffeehausmetropole Wien als GmbH gegründet. Die Spezialität von Kaffeetschi ist Bio Eiskaffee in Barista Qualität. In Dosen abgefüllt hat er sich zum Renner in den Supermarktregalen von Österreich entwickelt. Bis zur Verkaufsreife des neuartigen Getränks dauerte es allerdings zwei Jahre. So lange hatte Amar Cavic an der Rezeptur gearbeitet.

 

Cold Brew – trendiges Kaffeegetränk der jungen Generation

Leckere neue Kaffeesorten auszuprobieren, bleibt nicht länger nur den Kaffeetestern vorbehalten. Vor allem sind die Konsumenten gefragt, neue Sorten auszuprobieren und zu bewerten. Davon ganz abgesehen: Der klassische, heiß aufgebrühte Kaffee hat inzwischen „kalte“ Konkurrenz bekommen. Cold Brew nennt sich dieser Trend, der schon seit Längerem aus den USA zu uns herüberschwappt.

Das kalte Kaffeegetränk ist vor allem bei jungen Leuten sehr beliebt. Aus dem Grund machen sich überall in Europa Start-ups auf den Weg, um neue Getränkekreationen auf der Basis von kaltem Kaffee zu erfinden und zu vermarkten. Das österreichische Start-up Kaffeetschi GmbH eines davon.

Der Gründer Amar ist Kaffeeröster in zweiter Generation und betreibt im 3. Wiener Gemeindebezirk die Kaffeerösterei „Koffeinschmiede“. Hier entstand nach zwei Jahren des Herumexperimentierens der erste Kaffeetschi, ein kaltes Kaffeegetränk, das so schmeckt wie frisch gerösteter Kaffee. Er wird mit österreichischem Quellwasser ohne Zuckerzusatz kalt gebraut und schmeckt zunächst schokoladig-nussig. Der Biokaffee ist frei von Bitterstoffen und Säure und schmeckt im Nachgang nach dunkler Schokolade.

Eine Flasche dieses Cold Brew kostet in Österreich 2,00 Euro. Die Spezialität ist allerdings der Hafer Eiskaffee. Mit 150 mg Koffein pro Dose ist er der perfekte Muntermacher. Durch die Verwendung von Hafermilch schmeckt er zudem besonders cremig. Eine weitere Spezialität aus dem Hause Kaffeetschi ist Coconut Latte. Hier wird kalter Kaffeetschi mit Kokosmilch aus Sri Lanka vermischt.

Kaffeetschi-Getränke gibt es nicht nur im Online-Shop des Start-ups zu kaufen, sondern auch in den Regalen österreichischer Supermärkte. Hier ist er bei bekannten Einzelhandelsketten wie Spar, Billa, Billa plus sowie Denns Bio zu finden. Weitere Verkaufsstellen sind BP-Tankstellen, einige selbstständige Märkte sowie der internationale Wiener Flughafen Schwechat.

Außerhalb Österreichs haben Kaffeetischi-Getränke den Weg auch in die Schweiz gefunden, wo man sie in den Bio-Läden von +50 und bei Allnatura überall finden kann. Ein Verkauf in Deutschland ist ebenfalls geplant. Wer von Deutschland aus Kaffeetschi bestellt, wird sich bei dem Eiskaffee zunächst über die Preisdifferenzen zu unseren südlichen Nachbarn wundern. Des Rätsels Lösung ist der in Deutschland erhobene Dosenpfand von 25 Eurocent pro Dose. In Österreich muss auf Getränkedosen kein Pfand gezahlt werden.

 

Kultgetränk mit viel Potenzial

Kaffee gehört in Deutschland und vielen anderen Ländern zu den am meisten konsumierten Getränken. Als Heißgetränk ist es nicht nur als Filterkaffee verbreitet, sondern wird auch in Form von Kapseln und Pads im Handel angeboten. Kaffee gilt als Wachmacher, weil das darin enthaltene Koffein die Sinne belebt und die grauen Zellen anregt. Sein Nachteil ist, dass er vorher zubereitet, sprich aufgebrüht werden muss.

Anders als die ältere Generation tendieren junge Leute zum Instantgenuss. Alles muss jederzeit verfügbar und sofort konsumierbar sein. Das erklärt den großen Erfolg von Energydrinks und „To-go-Getränken“. Klassische Kaffee- oder Teezeremonien werden dagegen eher als reine Zeitverschwendung empfunden. Für die junge Generation ist Cold Brew wie „Kaffeetschi“ das ultimative Muntermachgetränk der Kaffeesparte.

Gründerinnen und Gründer, die nach einer zukunftweisenden Geschäftsidee im Food-Bereich suchen, stehen mit der Entwicklung von Cold-Brew-Rezepturen alle Türen offen. Ein bisschen Ahnung sollte man vom Kaffee allerdings schon haben. Auch wenn die traditionelle Kaffeekultur weiter existiert, geht der Trend eindeutig zu trinkfertigen Kaffee-Mixturen, die kalt genossen werden. Wer dabei originelle Rezepturen findet, kann mit Cold Brew viel Geld verdienen.

Weitere Daten dieser Geschäftsidee

Land: Österreich Österreich
Rechtsform: GmbH
Branche: Ernährung, Lifestyle, Sonstiges
Kategorie: Lebensmittel, Verschiedenes
Startkapital: * 100.000 EUR - 250.000 EUR
Website: www.kaffeetschi.co
* geschätztes Startkapital

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