Geschäftsideen

Nachbarschaftshilfe 2.0 - Social Library für Sachen

Soziale Medien boomen. Doch bei dem Bestreben großer Netzwerke, alles und jedes einzubeziehen, kommen viele Dinge zu kurz, die sich gerade im Nahbereich vieler User abspielen. Aufgrund der globalen Ausrichtung sehen viele den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr, wenn sie nur mit Freunden in der räumlich näheren Umgebung ein paar Dinge teilen möchten.

Und in Bezug auf Sachen, die nicht digitaler Natur sind, wird es in den Allround-Netzwerken wie Facebook langsam schwierig, passende Tauschpartner zu finden. Was nützt es, wenn ein User in Buxtehude ein paar Games für die Playstation tauschen möchte, sein Onlinefreund aber in Oklahoma zu Hause ist.

Nachbarschaftshilfe 2.0 - Social Library für Sachen

Zwar ermöglichen Online-Anzeigenportale über „Biete/Suche“ auch eine Plattform für den Tausch von Dingen in der Region, die Möglichkeit des kommunikativen Austauschs fehlt hier jedoch völlig, da sie keine Community bieten. Genau in diese Marktlücke stößt das Angebot von Philipp Sebastian Rogge, Ferdinand Mühlhäuser und Carlo Pohlhausen, die im März 2010 mit der frents GmbH das erste „Internet of Things“ gründeten.

Um den Facebook-Usern das Leben zu erleichtern, können sie sich direkt über ihren Facebook-Account in frents.com, der Social Library für Tausch und Verleih von Sachen, einloggen. Das Netzwerk versteht sich als Web2.0-Unterstützung bei der Suche nach einer Bohrmaschine in der Nachbarschaft oder bei Freunden.

 

Zeigen, was man mit anderen teilen möchte

Es gibt immer Dinge, die man spontan braucht, aber nicht zu Hand hat und für eine einmalige Nutzung nicht extra anschaffen möchte. Bohrmaschinen zählen ebenso dazu wie Spannungsprüfer oder der zusätzliche Stehtisch für die nächste Party.

Während diese Gegenstände bei Menschen in der unmittelbaren Umgebung in Kellern und auf Dachböden vor sich hinstauben, könnten sie nützlich sein, wenn deren Besitzer nur wüssten, wo in der Nachbarschaft gerade ein entsprechender Bedarf besteht. Genau für solche Leute ist frents.com gedacht, der Nachbarschaftshilfe im Zeitalter der sozialen Medien.

Die drei Gründer Philipp Sebastian Rogge, Ferdinand Mühlhäuser und Carlo Pohlhausen haben frents im März 2010 als GmbH gegründet. Über die Plattform können die User einsehen, wer gerade welche Objekte in der näheren Umgebung mit ihnen teilen möchte. Das kann ein Verleih oder eine Vermietung sein oder auch ein Tausch wie beispielsweise Games für Spielkonsolen.

Dieses Konzept bietet allen Nutzern Vorteile. Statt Sachen verstauben zu lassen, die man fast nie braucht, können deren Besitzer durch die Vermietung damit Geld verdienen. Andere finden Dinge, die sie gerade benötigen und für kleines Geld oder umsonst ausleihen können.

Die Motive, Gegenstände auszuleihen, sind vielfältiger Natur. Sei es, dass eine Neuanschaffung zu teuer wäre, es an Stauraum für die Aufbewahrung fehlt oder schlicht aus einem zeitgemäßen Umweltbewusstsein heraus, das der Ressourcenschonung einen hohen Stellenwert beimisst. Die Plattform www.frents.com steht auch gewerblichen Händlern offen, welche im Bereich offener Marktplatz die vielfältigen Angebote auf frents.com noch zusätzlich ergänzen können.

 

Social Library: Web2.0-Geschäftsidee mit viel Zukunftspotenzial

So wie in sozialen Medien üblich, können die User nicht nur zeigen, empfehlen, vermieten oder kaufen, sondern mit anderen Nutzern auch über die Vor- und Nachteile von Produkten offen diskutieren. Dies ist eines der wesentlichen Merkmale, dass Frents.com von Tauschbörsen, Auktionsplattformen oder Anzeigenportalen unterscheidet. Dieser soziale Austausch wird auch dadurch unterstützt, dass sich Facebook-Mitglieder über ihren Account direkt bei frents.com einloggen können.

Frents bietet zudem gewerblichen Mietshops eine erste gemeinsame Plattform und einen kundennahen Absatzkanal. Da sich die Plattform auch als Kombination von eBay und Amazon versteht, ist sie auch mit deren Datenbanken verbunden. Wird ein Produkt eingestellt, ist es automatisch auch mit weiteren umfangreichen Informationen, Fotos und Beschreibungen präsent.

Das ursprüngliche Konzept von frents sah die Plattform als Verknüpfung von sozialem Netzwerk, Produktmarktplatz und Dienstleistungsplattform. Externe Kritik daran, dass das Konzept überladen sei, nahm man beim Anbieter sehr ernst und überarbeitete die Plattform zu Beginn des Jahres 2011. Diese „Verschlankung“ führte dazu, dass sich frents.com nicht mehr als Social Network, sondern nunmehr als Social Library versteht.

Die Beziehung von Nutzern und den, in ihrem Besitz befindlichen Sachen werden jetzt noch deutlicher hervorgehoben. Denn darum geht es bei dieser Geschäftsidee: Dass Nutzer anderen Nutzern ihre „Besitztümer“, die sie mit anderen teilen möchten zeigen und andere Mitglieder darauf zugreifen können.

Durch die Visualisierung der Dinge und Kontaktmöglichkeiten der User geht frents.com neue zeitgemäße Wege. Frents ist nicht nur die Antwort des Web2.0 auf klassische Online-Kleinanzeigenportale, sondern geht noch weit über diese hinaus. Das Teilen von Ressourcen ist sowohl Leitidee neuer Internettechnologien als auch die praktische Umsetzung des Umweltgedankens, an dem der Nutzer unmittelbar partizipiert.

Weitere Daten dieser Geschäftsidee

Land: Deutschland Deutschland
Rechtsform: GmbH
Branche: Dienstleistungen
Kategorie: Software, Haushaltsgeräte, PC- & Videospiele
Startkapital: * 10.000 EUR - 25.000 EUR
Website: www.frents.com
* geschätztes Startkapital

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