Geschäftsideen

Energie aus Muskelkraft - Mit Fitnessgeräten Strom erzeugen

Fitnesscenter gibt es in jeder Stadt und an jeder Ecke. Bei 7,3 Millionen Mitgliedern von Fitnessclubs verwundert die hohe Centerdichte nicht. Doch das war nicht immer so. Die Anfänge des Booms in Deutschland reichen in die frühen 1990er Jahre zurück. Seitdem zappeln, strampeln und hopsen immer mehr Menschen in Fitnessstudios und –clubs, um ihre Muskeln zu stählen und fit zu bleiben.

René Eick, der Gründer der hier vorgestellten Geschäftsidee war einer der Pioniere dieses Booms, der bereits 1991 einen Fitnessclub in Berlin eröffnete. Da er nicht nur ein begeisterter Sportler war, sondern sich schon früh für alle Dinge interessierte, die mit dem Thema Nachhaltigkeit zu tun hatten, entwickelte er eine Geschäftsidee, die hervorragend zum heutigen Zeitgeist passt.

Energie aus Muskelkraft - Mit Fitnessgeräten Strom erzeugen

„Warum“, fragte er sich, „soll man die in den Fitnessstudios aufgewendete Muskelkraft nicht anderweitig nutzen können?“ Zum Beispiel zur Stromerzeugung. Da liegt die Idee auf der Hand, Cardiotrainer wie Spinning-Bikes an einen Generator anzuschließen. Gesagt, getan.

Er unterzog die Gerätschaften seines Fitnessclubs greengymberlin.de einer Nachhaltigkeitsprüfung, baute sie mit Unterstützung eines Expertenteams um und wurde seit September 2009 zum ersten grünen Fitnessclub Europas. Auch wenn der erzeugte Strom nur ausreicht, um Handys oder Smartphones aufzuladen, so ist er doch ein überzeugender Schritt in die richtige Richtung und bietet hervorragendes Marketingpotenzial.

 

Nachhaltig strampelt es sich noch besser

Der Fitnessboom ist ungebrochen, was sich an der Zahl der Muckibuden und Fitnessketten ersehen lässt. Doch die Konkurrenz ist groß und schläft nicht. Vielerorts können neue Mitglieder nur noch über attraktive Konditionen und Preise angelockt werden. Auch Anschlussverträge scheinen sich nur noch über diese Schiene verlängern zu lassen. Das Angebot selbst rückt dabei in den Hintergrund, denn Ausstattung und Service in den Fitnesscentern ist fast überall gleich.

Da kommt eine Geschäftsidee wie greengymberlin.de wie gerufen. René Eick, der seinen Berliner Fitnessclub bereits im Juli 1991 eröffnete, entwickelte ein Interesse an der verpuffenden Energie seiner Ausdauergeräte, den sogenannten Cardiogeräten und ließ Nachforschungen zur möglichen Energieausbeute anstellen.

Schließlich stellte er fest, dass die Geräte durchgängig mit Lichtmaschinen ausgestattet waren und sann nach Systemen, die es ermöglichten, diese Energie zu nutzen. Im September 2009 schließlich wurden die Cardiogeräte von einem Team aus Profis und Experten umgebaut. Und voilà, der erste grüne Fitnessclub Europas war entstanden.

Heute sind die Ausdauergeräte wie Crosstrainer oder Fahrräder bei greengymberlin.de mit einer 12-Volt-Steckdose im Format des Zigarettenanzünders ausgerüstet. Hier lassen sich dann Handys, Smartphones oder iPods aufladen. Weitere Bereiche des Clubs wurden auf Nachhaltigkeit geprüft und gegebenenfalls nachgebessert. Der ursprüngliche Clubname „Gold Gym Berlin“ wurde im Oktober 2010 den neuen Prioritäten entsprechend offiziell in „Green Gym Berlin“ umbenannt.

 

Grüne Fitnessstudios haben viel Potenzial

Die ökologische Ausrichtung verpasste dem Club ein neues Image und spricht nun eine stetig wachsende Zielgruppe direkt an. Das Sprichwort, dass neue Besen besser kehren, scheint sich bei greengymberlin.de in jeder Hinsicht bewahrheitet zu haben. Dabei lässt sich diese Neuausrichtung in vielen Punkten sogar noch erweitern.

Mit entsprechendem Corporate Design und der zugehörigen Corporate Identity kann die Geschäftsidee noch ausgebaut und auf andere Städte übertragen werden, denn Fitnessbegeisterte, die das Konzept der Nachhaltigkeit unterstützen und fördern wollen, gibt es schließlich überall. Denkbar ist eine Erweiterung auf andere Fitnessgeräte.

Der erzeugte Strom ließe sich ins Netz einspeisen und wird dem Besitzer eines Fitnessclubs dann vergütet. Doch noch viele weitere Ideen ließen sich praktisch umsetzen. So könnte man dem Fitnesstreibenden die erzeugten Kilowattstunden per Rabatt auf seinen Mitgliedsbeitrag vergüten.

Je mehr Strom er erzeugt, desto günstiger wird dann sein monatlicher Beitrag. Auch wenn dabei keine Unsummen gespart werden können, ist die Idee aber so originell, dass ihre Umsetzung aus marketingstrategischer Sicht mit Sicherheit in Schwarze treffen wird. Für die Betreiber von Fitnessstudios jedenfalls steckt in diesem Konzept eine Menge Potenzial. Die Cleveren unter ihnen werden dieses aufzugreifen wissen.

Weitere Daten dieser Geschäftsidee

Land: Deutschland Deutschland
Rechtsform: GmbH
Branche: Gesundheit
Kategorie: Sport
Startkapital: * 10.000 EUR - 25.000 EUR
Website: www.greengymberlin.de
* geschätztes Startkapital

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