Weinliebhaber pflegen häufig die Attitüde, auf Biertrinker herabzuschauen, weil deren bevorzugtes Getränk ihnen offensichtlich nicht auserlesen genug erscheint. Doch genauso wie es Wein beim Discounter auch im Pappkarton zu kaufen gibt, gibt es auch Biere, die eine Klasse für sich darstellen und nicht an jeder Ecke zu haben sind. Zumeist werden sie in kleineren Brauereien hergestellt, welche kaum einer kennt, der nicht in der Region lebt. Eigentlich schade, denn es handelt sich um echte Spezialitäten. Doch wie macht man erlesene deutsche und ausländische Biermarken bekannter, wenn die Brauereien selbst an einer überregionalen Vermarktung kaum Interesse zeigen? Genau vor dieser Frage standen Guido Lange und Erik Schnickers aus Ludwigsfelde, die selbst passionierte Bierliebhaber sind und daher einen „edlen“ Tropfen ihres Lieblingsgetränks zu schätzen wussten. Sie machten aus ihrer Leidenschaft für Bier eine Tugend und gr&u...
mehr erfahrenEs gibt Projekte, die sind (noch) so einzigartig, dass sie sich weder in eine Kategorie pressen und erst recht nicht prägnant umschreiben lassen. Sie sind genauso faszinierend wie die Gaudí-Architektur in Barcelona oder das Hundertwasser-Haus in Wien. Nun ja, wenn es sich um die Kunstszene handelt, wird ohnehin ein anderer Maßstab angelegt. Was aber, wenn avantgardistisches Design, Kommunikation, Treffpunkt, Shopping und Hotel inmitten in einer quirligen europäischen Metropole zusammenfallen und das Ganze ein aufregendes Start-up-Konzept bildet, das seinesgleichen sucht? Hotel, Restaurant, Shopping-Meile, Café oder Bar – es ist von jedem ein bisschen dabei, alles ist integriert und man muss das „Hôtel Droog“ in Amsterdam nicht einmal verlassen, um sich einen Drink in der Stadt zu gönnen. Und ist das nicht ein eigenartiges Hotel, das sich zwar Hotel nennt, aber nur über ein einziges Hotelzimmer verfügt, das allerdi...
mehr erfahrenMit Transporten ist es so eine Sache, wenn man nur gelegentlich etwas transportieren muss. Wer keinen Spediteur vor Ort kennt, dem er vertrauen kann, hat oft schlechte Karten. Aufgrund des harten Wettbewerbs unter Lieferdiensten und Speditionen nehmen diese so ziemlich jeden Auftrag an, den sie bekommen können. Ob sie beispielsweise erfahren genug sind, ein Klavier fachkundig zu befördern, erschließt sich dem Kunden nicht. Und davon abgesehen hat der Kunde kaum Vergleichsmöglichkeiten in Bezug auf die Tarife. Oft ergibt sich ein Transportbedarf spontan und dann muss es meistens sehr schnell gehen. Der erstbeste aus einem Branchenverzeichnis wird dann einfach beauftragt. Es kommen Frachten- oder Transportbörsen in den Sinn, die sind jedoch oft nur gewerblich ausgerichtet und für Privatkunden nicht nutzbar. Schön wäre es, wenn es eine Plattform gäbe, wo der Kunde einfach Abholort, Destination und Zeitraum eingeben könnte und dann aus...
mehr erfahrenGenderspezifische Berufsbilder werden immer seltener. Doch widerspiegelt sich das längst noch nicht überall in der schulischen Erziehung von Kindern, geschweige denn im Kinderzimmer. Nach wie vor dominieren rollenspezifische Klischees das Spielzeug, wobei die Mädchen durch das Spiel mit Puppen auf die spätere Rolle als Mutter vorbereitet werden, während die Jungen schon früh mit technischem Gerät herumhantieren dürfen. Baukästen sind was für Jungs, denn schließlich sollen aus ihnen mal Ingenieure werden. Da diese Rollenvorstellung zwischenzeitlich gründlich überholt ist, wagte sich 2012 die US-Ingenieurin Debbie Sterling an ein Tabuthema heran, das einer Revolution im Kinderzimmer gleichkommt. Ihre Geschäftsidee lag in der Entwicklung von speziellem Spielgerät für Mädchen im Vorschulalter zur Förderung ihres technischen Grundverständnisses. Schließlich geht es auch darum, bei M&aum...
mehr erfahrenWellness ist in aller Munde, doch das Angebot ist leider recht unübersichtlich. Fast jedes Hotel in Deutschland versucht sich inzwischen als Wellnesshotel zu vermarkten, weil es eine Sauna oder einen Pool besitzt, obgleich so etwas längst zum Standard gehört. Daher bemühen sich die Hotelbetreiber redlich darum, Hotelgäste, die etwas für ihre Gesundheit tun möchten, mit Zusatzangeboten zu locken. Spätestens hier wird die Verwirrung komplett. Wer definiert eigentlich in der Touristikbranche, was im „medizinischen“ Sinne für die Gesundheit förderlich ist oder nicht. Bei allem, was unterhalb der Schwelle einer klassischen Kur beziehungsweise eines Reha-Aufenthalts liegt, herrscht eine große Unübersichtlichkeit. Erholungsuchende, die unter Atemwegsbeschwerden, Burnout oder Neurodermitis leiden und ihren Urlaub dazu nutzen möchten, die Leiden zu lindern, werden mit Angeboten überhäuft. Es fehlt ein v...
mehr erfahrenStart-ups boomen derzeit nicht nur in Deutschland, sondern vor allem dort, wo Unternehmergeist, Risikobereitschaft und Eigenverantwortung schon immer einen hohen Stellenwert hatten, nämlich in den USA. Doch auch im Land der unbegrenzten Möglichkeiten müssen gründungswillige Jungunternehmer diverse Hürden überwinden, wenn sie sich erfolgreich am Markt positionieren möchten. Obschon die Risikobereitschaft größer ist als in Europa, gibt es auch in den USA viele Unentschlossene, die den Sprung ins kalte Wasser scheuen. Gerade bei sehr jungen Menschen, die noch in die Highschool oder aufs College gehen, bleiben Talente oft unentdeckt, weil diese keine Möglichkeit sehen, ihre Fähigkeiten und Ideen unter Beweis zu stellen, ohne allzu große Risiken eingehen zu müssen. Dies brachte Rudy DeFelice aus dem Nordosten der USA im Dezember 2010 auf die brillante Idee mit Bizinate ein Start-up für Start-ups zu gründen, das...
mehr erfahrenEs gibt Tage, an denen einfach alles schief läuft. Einem Streit am Morgen mit dem Partner wegen Nichtigkeiten folgt später der Anschiss vom Chef, weil ein Termin nicht eingehalten wurde. Wenn dann auf dem Nachhauseweg auch noch das Auto streikt und man nach Feierabend eine Rechnung über eine fette Nachzahlung im Briefkasten findet, steigt die Wut ins Unermessliche. Jetzt fehlt nur noch, dass der Partner das morgendliche Geplänkel fortsetzen möchte und das Fass droht überzulaufen. Es sind Tage, an denen man am liebsten alles kurz und klein schlagen möchte. Damit Personen und Sachen in diesen Situationen keinen Schaden nehmen, hat Donna Alexander aus Dallas in Texas eine hochgradig originelle Geschäftsidee entwickelt, von der sie schon als Jugendliche träumte. Sie vermietet seit Dezember 2008 eine Räumlichkeit, in der Menschen ihre aufgestauten Aggressionen abreagieren können. Der Wutraum wird mit allem ausgestattet, was gest...
mehr erfahrenDer Trend zum Online-Shopping ist ungebrochen. Während die virtuelle Shoppinglust den Kaufhäusern und Großmärkten zurzeit das Leben erschwert, scheint sie den Kaufmannsladen von einst wiederzubeleben. Ist das möglich? Ja, es ist. Benjamin Brüser und Sebastian Diehl aus Düsseldorf haben dieses traditionelle Shopkonzept wiederentdeckt und mit moderner Medientechnik versöhnt. Im Oktober 2011 eröffneten sie in zentraler Citylage von Düsseldorf mit „Emmas Enkel“ den ersten Tante-Emma-Laden mit Internetanschluss im typischen Stil der 1950/60er Jahre. Es war der Startschuss zum Comeback einer Verkaufskultur aus früheren Zeiten, als SB-Supermärkte und Discounter noch unbekannt waren. Im stationären Ladengeschäft werden die Kunden in familiärer Atmosphäre und ohne Hektik persönlich beraten und bedient – so wie einst unsere Großeltern einkauften. Falls die Kunden es wünschen, k&...
mehr erfahrenDa Geld bei vielen Zeitgenossen Mangelware ist, wurde es Zeit, über alternative Ökonomien nachzudenken. Das ist das Credo von Pavel Melnikov aus Moskau, der sich alternative Geschäftsmodelle in den USA und Deutschland ansah und ein für den russischen Markt passendes Konzept daraus entwickelte. Er ist Direktor des Business Development des AntiCafé Babochki, wo nicht für einen Kaffee oder ein Stück Kuchen bezahlt wird, sondern für die Zeit, die man im Café verweilt. Das hatte es bislang in der Form noch nirgends gegeben. Bei Kosten von umgerechnet 4 Cent pro Minute Verweildauer kommt der Gast auf einen Stundenpreis von 2,40 Euro. Gleich, ob er in dieser Zeit einen Kaffee oder zwei trinkt – oder vielleicht auch gar nichts konsumiert. Ein wahrhaft revolutionärer Ansatz, der dem betriebswirtschaftlich konservativ denkenden Zeitgenossen hierzulande vielleicht einen Schauer über den Rücken jagt. Doch so exotisch wie das...
mehr erfahrenAn Hochschulen werden nicht nur die qualifizierten Arbeitskräfte von morgen ausgebildet, sondern hier finden sich auch die zukünftigen Konsumenten. Für Unternehmen sind Hochschulen deshalb aus unterschiedlichen Gründen interessant. Zum einen, um qualifizierten Nachwuchs für das eigene Unternehmen zu rekrutieren und zum anderen, um durch Imagebildung schon früh die Bindungsprozesse mit potenziellen Kunden zu initiieren. Die beiden Studenten Daniel Teichmann und Sven Ullrich haben das Werbepotenzial für Unternehmen erkannt und mit Kopiermanie eine Geschäftsidee entwickelt, die es in sich hat. Sie haben die Fotokopie als Werbeträger entdeckt und konnten diese Möglichkeit der Promotion namhaften Unternehmen schmackhaft machen. Auch die Kommilitonen profitieren davon, denn jede werbebedruckte Kopie kostet anstatt der sonst üblichen 5 Cent nur 2 Cent. Eine Einsparmöglichkeit, die von den stets klammen Studenten gern angenommen wi...
mehr erfahrenDieser 2-Minuten-Test zeigt Ihnen, welche Geschäftsideen perfekt zu Ihnen passen.