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Es gab Zeiten, da war es völlig normal auf dem Marktplatz oder beim Bauern einzukaufen. Für die Milch brachte der Kunde eine Milchkanne mit, für Obst und Gemüse einen Korb und für alles andere hatte er Taschen, Schachteln und Gefäße dabei. Kunststoffverpackungen waren unbekannt und Papier zum Einwickeln wurde sparsam verwendet. Auch in der Ära der Krämer- und Kolonialwarenläden war der Verkauf loser Ware, die gewogen und in mitgebrachte Behälter gefüllt wurde, nicht ungewöhnlich. Heute jedoch bestimmt industrielle Massenproduktion das Lebensmittelsortiment im Supermarkt. Lose Ware gibt es allenfalls noch bei Backwaren, Obst, Gemüse und Feinkost. Doch auch diese Lebensmittel werden vom Händler verpackt – der Kunde muss sich nicht darum kümmern. Die Tatsache, dass in den USA täglich fast 300.000 Tonnen Einwegverpackungen auf der Mülldeponie landen, hat Christian Lane 2011 auf eine brillan...
mehr erfahrenKinder bereiten viel Freude, aber manchmal auch Kopfzerbrechen. Insbesondere ist ihr schnelles Wachstum ein permanenter Kostenfaktor. Weniger der Verschleiß führt zur Ausrangierung von Kinderbekleidung, sondern die verloren gegangene Passform ist der Grund für überfüllte Kleiderschränke im Kinderzimmer. Ob bei Sommer- oder Winterkleidung – es gibt kaum ein Bekleidungsstück, das Kindern in der nächsten Saison noch optimal passt. Das brachte Mitte 2012 Bosko Todorovic aus Berlin auf eine tolle Geschäftsidee. Bereits im Januar 2013 gründete er das Unternehmen und ging mit vintage-kids, einem Secondhandshop für Kinderbekleidung, online. Es ist ein Marktplatz, auf dem Eltern Kinderbekleidung günstig kaufen und Sachen, aus denen die eigenen Kinder herausgewachsen sind, profitabel verkaufen können. Das Angebot richtet sich gleichermaßen an beide Seiten. Plattformen für gebrauchte Kindersachen gibt es reichl...
mehr erfahrenJeder, der einmal die USA bereiste und von Deutschland aus einen Mietwagen buchte, kennt die Situation. Wenn man den Wagen an der Vermietstation abholen möchte, stellt sich fast immer heraus, dass ein Wagen in der gebuchten Klasse zum vereinbarten Preis aus irgendwelchen Gründen nicht verfügbar ist. Der Mitarbeiter des Autoverleihers versucht, ein Upgrade schmackhaft zu machen oder irgendwelche Extras zu verkaufen. Das bringt nicht nur bei ausländischen Besuchern die Kalkulation gehörig durcheinander, sondern verärgert auch die einheimischen Kunden. Eine wenig transparente Geschäftsstrategie, bei der sich der Kunde irgendwie immer düpiert fühlt. Geht es nach dem Willen von Silvercar aus Dallas in Texas/USA, soll damit jetzt Schluss sein. Denn seit Januar 2013 bietet das Unternehmen einen Service, der die Autovermietung grundlegend vereinfacht. Statt einer ganzen Wagenflotte mit verschiedenen Klassen vermietet Silvercar ausschließli...
mehr erfahrenWer einen eigenen Garten besitzt und Gemüse erntet, wundert sich so manches Mal über die Präsentation dieser Nahrungsmittel im Supermarkt. Stets sind dort nur wohlgeformte Gurken, Kartoffeln und Möhren zu finden, die aussehen, als wären sie geklont. Bei der Supermarktware handelt es sich mitnichten um spezielle Züchtungen, sondern schlichtweg um Auslese. Denn gut die Hälfte der Ernte landet im Müll. Entweder bleibt das Gemüse gleich auf dem Feld liegen oder wird vom Händler zuvor aussortiert. Das ist nicht nur Verschwendung, sondern treibt auch die Preise in die Höhe. Dabei sind dreibeinige Möhren und krumm gewachsene Gurken genauso gesund und nahrhaft wie Normgewächse. Das brachte Tanja Krakowski und Lea Brumsack Anfang 2012 auf die famose Idee, diese „Stiefkinder“ der Mutter Natur, die den Verbraucher normalerweise nie erreichen, gezielt über verschiedene Kanäle zu vermarkten. Auf Markplät...
mehr erfahrenDie meisten Männer sind mit Shopping völlig überfordert. Weniger, wenn es um die Freundin oder Ehefrau geht, sondern vor allem in Bezug auf die eigenen Bedürfnisse diesseits von Auto, Technik & Co. Dabei legen Männer auf ihr Outfit inzwischen fast genauso viel Wert wie Frauen. Shoppen haben Sie jedoch nie gelernt und es gehört bis heute zu den Beschäftigungen, die der Mann lieber meidet. Stilunsicherheit prägt nach wie vor das Einkaufsverhalten des Mannes – offline wie online. Besonders ungebundene Singles tun sich schwer. Curated Shopping ist die Antwort des E-Commerce auf die Beratungsdienstleistung des Verkäufers im stationären Ladengeschäft. Diese Marktlücke wurde von der Berliner Gründerin Corinna Powalla im Jahre 2011 entdeckt und zu einem erfolgreichen Geschäftsmodell entwickelt. Auf den ersten Blick sieht ihre Plattform Modomoto wie ein ganz gewöhnlicher Online-Shop für Männermode...
mehr erfahrenBequeme Sitzmöbel fürs Wohnzimmer gibt es überall relativ günstig von der Stange. Wer sich allerdings seinen Sessel oder seine Liege individuell gestalten lassen möchte, muss dafür meistens tief in die Tasche greifen, denn Designermöbel haben ihren Preis. So war das jedenfalls bist jetzt. Seit November 2012 besteht jedoch die Möglichkeit, Sitzmöbel zu bezahlbaren Preisen individuell personalisieren zu lassen. Matthias Grübl aus Delmenhorst entwickelte die Geschäftsidee printyourseat.de neben seinem Beruf als Controller, den er bereits seit 13 Jahren ausübte. Angetrieben von Neugier und einem Bedürfnis nach Kreativität nahm er zusammen mit einem Partner das Projekt individuell bedruckbarer Sitzmöbel in die Hand. Nach dreijähriger Vorbereitung war es im Sommer 2012 so weit. Er gründete die printyourseat.de GmbH und ging im November desselben Jahres mit der Plattform printyourseat.de online. Ein 3D-Kon...
mehr erfahrenHochzeitskleider gehören zu den Kleidern, die von ein und derselben Frau in der Regel nur ein einziges Mal im Leben getragen werden. Dennoch scheut Frau weder Zeit noch Geld für Investitionen in die Robe für den schönsten Tag des Lebens. Nur was dann? Soll das Brautkleid anschließend für Jahrzehnte im Schrank versauern? Das wäre wirklich schade. Denn bestimmt gibt es angehende Bräute, die gern auch auf gebrauchte Hochzeitskleider zurückgreifen, während andere sich freuen, sich einen Teil des teuren Investments zurückholen zu können. Genauso dachte auch die Betriebswirtin Ulrike Adler Stevens und die beiden Designerinnen Andrea Gadesmann und Nina Dautzenberg, als sie auf die Idee kamen, MARRYJim, eine Online-Plattform für neue und gebrauchte Hochzeitskleider zu schaffen. Auf ihrer Brautkleidbörse sollten nicht nur getragene Braukleider die Besitzerinnen wechseln können, sondern auch Designer einbezogen werde...
mehr erfahrenZeitmanagement kann ganz schön komplex sein. Bei den vielen Aufgaben weiß man oft nicht mehr, wann und in welcher Reihenfolge sie zu erledigen sind. Termin- und Taskplaner gibt es zuhauf. Sind diese aber in der Lage ein bisschen mitzudenken? Das fragten sich Andreas Kwiatkowski und Tim Brückmann aus Düsseldorf, die sich im Rahmen ihrer Tätigkeit mit Zeitmanagement auseinandersetzten und dabei auf die fulminante Idee kamen, die gewonnenen Erkenntnisse in eine App zu packen. Ein legendärer amerikanischer Präsident lieferte das theoretische Grundgerüst für dieses Vorhaben. Seine einfache wie überzeugende Taskpriorisierung wird in fast allen Fachseminaren über Projektplanung und Zeitmanagement thematisiert. Im Kern geht es um die Frage, welche Aufgaben mit welcher Dringlichkeit zu erledigen sind. Beide Gründer hatten sich durch ihre Arbeit beim Musikstreamingdienstanbieter Simfy kennengelernt. Nachdem sie ein Seminar üb...
mehr erfahrenWer regelmäßig Freizeitbäder und öffentliche Saunen aufsucht, kennt das Problem. In Pools und finnischen Saunen müssen die Badelatschen draußen bleiben und sammeln sich neben Einstiegen und Eingängen. Dumm nur, dass sich viele Zehentreter zum Verwechseln ähnlich sehen, wenn es sich nicht sogar um identische Modelle vom Schuhdiscounter handelt. Schnell ist man versehentlich in die Badelatschen eines Fremden geschlüpft oder vermisst die eigenen Badeschuhe, die ein anderer Besucher mit seinen eigenen Latschen verwechselt hatte. Damit ist jetzt Schluss. Der Gründer des Berliner Start-ups Mathias Eylers war bei einem Afrikatrip auf eine tolle Idee gekommen und im Ergebnis entstand daraus die ultimative Lösung des geschilderten Problems: individuell gestaltbare Sandalen. Im Sommer 2010 war die Geschäftsidee palupas startklar und wurde 2011 als palupas shoe GmbH gegründet. Kunden können mit einem Konfigurator in nur w...
mehr erfahrenNicht jeder Pflanzenliebhaber besitzt die notwendigen Fachkenntnisse, um Pflanzen optimal zu versorgen. Gerade bei Stadtbewohnern ist die Unkenntnis in Sachen Pflanzenpflege weit verbreitet, obwohl gerade sie das Grün in der Wohnung besonders schätzen. Viele haben einfach nicht die Zeit, sich ausreichend darum zu kümmern. Hydrokultur gilt zwar als pflegeleicht, erfordert aber ebenfalls ein gewisses Maß an Pflege, weil auch hier Bewässerung und Düngung optimal eingestellt sein müssen. Nur dann können die Pflanzen gedeihen. Viele Stadtmenschen wissen einfach nicht, was zu tun ist und wundern sich, wenn ihre Pflanzen verkümmern. Es fehlt einfach ein effektives Topfpflanzenmanagement. Diese Erkenntnis brachte vier Gründer aus den USA auf die Geschäftsidee bitponics, einem persönlichen Assistenten für die Pflege von Grünpflanzen im Wohnbereich. Dabei kam mit der Bitponics Base Station ein Gerät heraus, das die U...
mehr erfahrenDieser 2-Minuten-Test zeigt Ihnen, welche Geschäftsideen perfekt zu Ihnen passen.