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Gründen im Team: Die 7 wichtigsten Vorteile einer gemeinschaftlichen Gründung

Wenn man an eine Unternehmensgründung denkt, dann hat man häufig eine Einzelperson im Kopf, die sich nach langem Nachdenken dazu entscheidet, sich berufliche selbstständig machen zu wollen. In der Realität kommt es dagegen sehr häufig vor, dass Menschen gemeinsam ein Unternehmen gründen. Dieses Konzept ist nicht zuletzt deshalb sehr beliebt, weil es außerordentlich viele Vorteile bietet. Diese Vorteile sind so überzeugend, dass es sich durchaus lohnt, explizit nach Gründungspartnern zu suchen, wenn man mit dem Berufswunsch bislang noch allein da steht.

 

Gründen im Team: Die 7 wichtigsten Vorteile einer gemeinschaftlichen Gründung

Es gibt sehr unterschiedliche Gründungskonzepte

Kein Zweifel: Bei der Gründung eines Unternehmens stehen vor allem die Akteure, in diesem Fall die Gründer, im Vordergrund. Dabei gibt es viele verschiedene Konstellationen. So kann man ein Unternehmen zum Beispiel ganz allein starten, wenn man entweder keine Personen kennt, die für eine geschäftliche Partnerschaft infrage kommen oder wenn man von dem Konzept des alleinigen Chefs überzeugt ist.

Ebenso kann man sich aber auch dazu entscheiden, mit mehreren Personen zu gründen. Hier gibt es zum einen die Konstellation, dass sich die Gründer bereits vorher gut kannten, vielleicht sogar schon als Kollegen zusammengearbeitet haben, und dann entscheiden, sich gemeinsam selbstständig zu machen. Ebenso ist es möglich, dass Menschen gezielt aufeinander aufmerksam werden, weil sie eine geeignete Person suchen, mit der sich gemeinsam ein eigenes Unternehmen aufbauen lässt.

Was die Anzahl der beteiligten Personen einer Gründung im Team angeht, gibt es auch vielerlei Möglichkeiten. Weit verbreitet ist der Start mit zwei Gründern. Ebenso sind aber auch Dreier-, Vierer- oder Fünfer-Konstellationen denkbar. Für gerade Zahlen gilt dabei, dass Kompromisse ausgehandelt werden. Bei ungeraden Zahlen entstehen eher Mehrheiten, die dann eine Minderheit überstimmen. Das kann im Laufe der Zeit zu Unzufriedenheit führen, was man im Vorfeld bedenken sollte.

Es ist auch nicht unbedingt erforderlich, dass die Beteiligten an einer Gründung immer gleichberechtigt sind. Es kann unterschiedlich große Geschäftsanteile und damit auch Unterschiede im Stimmrecht geben. Darüber hinaus ist es nicht zwingend erforderlich, dass jeder beteiligte Gründer auch im Unternehmen tätig ist. Ebenso kann man sich hieran nur finanziell beteiligen und sein Stimmrecht wahrnehmen, ohne auf täglicher Basis im Start-up mitzuarbeiten.

Man kann gut erkennen, dass es unzählige Konstellationen und Möglichkeiten gibt, die alle mit bestimmten Eigenschaften und Merkmalen verbunden sind. Für welchen Weg man sich letztlich entscheidet, bleibt natürlich den Gründern selbst überlassen. Wir wollen uns im Folgenden mit der Frage beschäftigen, welche Vorteile damit verbunden sind, wenn Sie nicht allein, sondern in einer Gruppe von mindestens zwei Personen gründen. Sie werden schnell erkennen, dass eine solche Konstellation mit mehr Vorteilen verbunden ist, als man im ersten Moment denken würde.

 


 

  Tipp 1:  

Gründungsinitiative und Motivation

Beginnen wir bei der Betrachtung der Vorteile noch vor der eigentlichen Gründung. Hierzu wollen wir kurz ins Gedächtnis rufen, dass sehr viele Gründungen zwar gedanklich vorbereitet, danach aber niemals realisiert werden. Das liegt vor allem daran, dass solche Träume von der beruflichen Selbstständigkeit meist allein geträumt werden. So ist es möglich, sich eine Zeitlang ganz intensiv mit dem Thema zu beschäftigen, es dann aber auch wieder völlig unter den Tisch fallen zu lassen.

Denkt man dagegen bereits im Team über eine mögliche Gründung in der Zukunft nach, dann gestaltet sich die Situation ganz anders: Geht nämlich bei einem der Beteiligten die Motivation in den Keller, dann kann ein anderer die Initiative ergreifen und dafür sorgen, dass das Vorhaben nicht völlig aus dem Fokus gerät. Durch diese Abwechslung lassen sich Phasen, in denen man Zweifel empfindet, mutlos wird, keine Energie oder einfach keine Lust mehr hat, leichter überwinden.

Motivation wirkt darüber hinaus stark ansteckend. Wer im Gründerteam eine leidenschaftliche und begeisterte Person hat, der übernimmt diese optimistische und aktive Position häufig und entwickelt ebenfalls Leidenschaft und Begeisterung. In einer solchen Atmosphäre entstehen Ideen und Lösungen oftmals fast wie von selbst. Das kann man perfekt nutzen, um mehr Dynamik in die Gründungsvorbereitung zu bekommen und das gemeinsame Ziel nicht aus den Augen zu verlieren.

Während der Gründungsvorbereitung wird man sich häufig mit Brainstormings beschäftigen. Hierbei geht es darum, möglichst ungefiltert viele Ideen zu sammeln und diese dann immer weiter zu verfeinern. Man kann dies auch allein durchführen. Es liegt aber wohl auf der Hand, dass ein Brainstorming mit mehreren Personen deutlich fruchtbarer ist. Dies gilt vor allem dann, wenn ganz unterschiedliche Menschen beteiligt sind und ihre verschiedenen Gedanken, Einfälle und Positionen mit einbringen.

 

  Tipp 2:  

Gebündelte Fachkompetenzen

Unabhängig davon, wie vielseitig Sie persönlich begabt sind: Kein Mensch verfügt in sämtlichen Bereichen über maximale Kenntnisse und Fähigkeiten. Stattdessen sind die Talente individuell verteilt und jeder einzelne weist Stärken und Schwächen auf.

Wenn Sie nicht allein, sondern im Team gründen, dann haben Sie die Gelegenheit, verschiedene dieser Talente und Kompetenzen zu bündeln. Ihr Management-Team kann dadurch auf besonders vielseitiges Knowhow zurückgreifen. Das wirkt sich bereits vor der eigentlichen Gründung positiv aus. Schließlich kommen durch unterschiedlich verteilte Fähigkeiten ganz unterschiedliche Blickwinkel zum Tragen. Insgesamt nimmt das sehr gute Auswirkungen auf die Entwicklung Ihrer Geschäftsidee.

Noch deutlicher werden die Vorteile im laufenden Betrieb. Jetzt können Sie als Unternehmen nämlich auf ganz verschiedene Fachkompetenzen zurückgreifen, was Ihnen, je nach Geschäftsidee, einen deutlichen Vorsprung vor der Konkurrenz einbringen kann. Bedenken Sie in diesem Zusammenhang: Jede Kompetenz, die bereits im Gründungsteam vorhanden ist, brauchen Sie auf personeller Ebene später nicht teuer einzukaufen.

Außerdem befähigt Sie die Vielzahl an Kompetenzen dazu, Geschäftsideen zu realisieren, die anderen Gründern verschlossen bleiben. Aus unterschiedlichen Begabungen, Kenntnissen und Fähigkeiten ergeben sich individuelle Kombinationen. So stoßen viele Gründer in dieser Konstellation erst auf Geschäftsideen, für die Sie prädestiniert sind. Dies ist vor allem dann der Fall, wenn Interessenlage und Expertise der beteiligten Gründer möglichst unterschiedlich sind.

Wenn bei einem Dreierbündnis zum Beispiel ein Partner über besondere wirtschaftliche Fähigkeiten verfügt, ein anderer ein großes kreatives Potenzial einbringen kann und der dritte viel technisches Verständnis hat, dann sind Positionen vertreten, für die andere Unternehmen externe Berater oder Mitarbeiter engagieren müssten. Wenn Menschen mit so unterschiedlichem Background jetzt über mögliche Geschäftsideen diskutieren oder sich gemeinsam mit dem Aufbau der Strukturen des entstehenden Unternehmens beschäftigen, dann entstehen dabei besonders vielseitige und schlagkräftige Konzepte mit sehr guten Erfolgsaussichten.

 

  Tipp 3:  

Unterschiedliche Persönlichkeitsprofile

Die gerade dargestellte Vielfalt in Bezug auf die unterschiedlichen Kompetenzen und Schwerpunkte wird von einem weiteren Potenzial ergänzt. Die Rede ist dabei von den unterschiedlichen Persönlichkeiten, die bei gemischten Gründungsteams aufeinander treffen. Diese ermöglichen ebenfalls viele zusätzliche Blickwinkel und machen entstehende Geschäftsmodelle deutlich vielfältiger.

Das liegt vor allem daran, dass es hier die Gelegenheit gibt, bestimmte Gegensätzlichkeiten zu integrieren. Beispiele hierfür können unter anderem eher vorsichtige und eher risikobereite, eher konservative und eher progressive, eher nachdenklich-zurückhaltende und eher aktive und stürmische Personen sein. Solche Eigenschaften sind mitunter dazu geeignet, bestimmte Schwächen oder Defizite auszugleichen. Sie bieten aber auch interessante Chancen, wenn sie gleichzeitig zum Tragen kommen.

Wenn zum Beispiel eine wichtige finanzielle Entscheidung ansteht, dann kann Vorsicht dazu führen, dass diese besonders gut analysiert und durchdacht wird. Aktivere und risikobereitere Mitglieder im Gründerteam können gleichzeitig dafür sorgen, dass eine Entscheidung nicht aus Angst immer weiter herausgeschoben, sondern im richtigen Moment auch tatsächlich getroffen wird.

In Bezug auf die Verantwortung für Personal und den Umgang mit Mitarbeitern können unterschiedliche Persönlichkeiten ebenfalls mit vielen Vorteilen verbunden sein. Je nach Eigenschaften und Persönlichkeit fällt es manchen Menschen zum Beispiel leichter, auch einmal etwas strenger gegenüber Mitarbeitern zu sein oder sich, wenn das nötig ist, auch zu trauen, einem Mitarbeiter zu kündigen. Zurückhaltung sorgt dagegen dafür, dass entsprechende Entscheidungen nicht übers Knie gebrochen, sondern hinreichend durchdacht und besprochen werden.

Bei allen Vorteilen solch vielseitiger Zusammensetzungen von Gründerteams sollte man dennoch darauf achten, dass die oft zitierte Chemie zwischen den verschiedenen Gründern stimmt. Es muss in Bezug auf wesentliche Aspekte der Unternehmensführung Einigkeit bestehen, da es ansonsten immer wieder zu Auseinandersetzungen oder sogar Kämpfen kommen wird. Wichtig ist dabei vor allem, dass die allgemeinen Zielvorstellungen der einzelnen Gründer nicht zu weit voneinander abweichen.

 

  Tipp 4:  

Disziplin und Kontinuität

Es gibt grundsätzlich Menschen, denen es leichter fällt, Tag für Tag die Disziplin aufzubringen, um alle Aufgaben eines selbstständigen Unternehmers mit vollem Einsatz zu absolvieren. Andere sind eher darauf angewiesen, von anderen Menschen mitgerissen und motiviert zu werden. Gründet ein Angehöriger der zweiten Gruppe allein ein Unternehmen, dann ist das Risiko hoch, dass nicht immer die erforderliche Disziplin und Kontinuität aufgebracht werden kann. Die Folge kann dann sein, dass wichtige Aufgaben nicht erledigt werden und sich in der Folge die Geschäftsergebnisse verschlechtern.

Ein anderes Extrem ist ein zu motivierter und ehrgeiziger Gründer. Dieser neigt dazu, sich ständig zu überfordern und arbeitet bis zur völligen Erschöpfung. Unabhängig davon, wie robust ein Mensch auch sein mag: Irgendwann stoßen solche Unternehmer an eine Grenze und brechen dann nicht selten völlig zusammen. Eine Kombination beider Richtungen führt dagegen oft zum Erfolg. So kann man sich sowohl gegenseitig motivieren als auch dämpfen, je nachdem, was gerade wichtig und nützlich ist.

Auch allgemein darf man nicht vergessen, dass es für viele Menschen sehr motivierend ist, wenn Sie mit anderen zusammenarbeiten. Gerade in einer Zeit, in der man noch keine Angestellten beschäftigt, sondern der oder die Gründer allein tätig sind, kann eine gemeinschaftliche Gründung einen erheblichen Unterschied machen.

Man sitzt nämlich nicht allein am Schreibtisch. Stattdessen sind immer weitere Personen da, mit denen man sich beraten, freuen, ärgern oder austauschen kann. Ob es dann etwas zu feiern gibt oder ein Problem zu bekämpfen gilt: In der Gemeinschaft gelingen diese Aufgaben meist deutlich besser als allein.

Auch hier darf man ein gefährliches Risiko allerdings nicht außer Acht lassen: Wenn in einem Gründungsteam Personen mit sehr unterschiedlicher Motivation vertreten sind, dann kann es dazu kommen, dass der diszipliniertere Teil die Vorstellung entwickelt, selbst viel mehr zu arbeiten als der oder die anderen. Dies kann die Ursache für harte Auseinandersetzungen bilden, die bis zu einer Auflösung des Gründungsteams führen können.

 

  Tipp 5:  

Kombinierte Netzwerke

Erfolg als Unternehmer hat immer auch damit zu tun, auf welche persönlichen Verbindungen man zurückgreifen kann. Berufliche Netzwerke und gute Kontakte zu potenziellen Geschäftspartnern entscheiden nicht selten über interessante Optionen in Sachen Zusammenarbeit oder Finanzierung.

Kommen mehrere Gründer zusammen, dann summieren sich dabei auch die vorhandenen Geschäftskontakte. Verfügt ein einzelner Unternehmer zum Beispiel im Durchschnitt über 75 Netzwerkkontakte, dann ergeben sich bei zwei Gründern bereits 150 Verbindungen, bei drei Gründern 225 und bei vier Gründern ganze 300 Kontakte. Dieses Potenzial darf nicht unterschätzt werden. Schließlich bringt jeder einzelne Kontakt die Chance auf neue Kunden, auf die Deckung eines dringenden Bedarfs oder auf die Lösung eines drängenden Problems mit sich.

Möglichst unterschiedliche Gründerpersönlichkeiten führen auch hier zu vielseitigen Geschäftskontakten, die dem jungen Unternehmen zur Verfügung stehen. Gerade zu Beginn der Gründungstätigkeit kann es sich hierbei als sehr positiv erweisen, wenn zum Beispiel Kontakte zu unterschiedlichen Steuerberatern, Juristen oder Gründungsberatungen zur Verfügung stehen.

Auch in Bezug auf die Pflege von gemeinsamen Netzwerken bietet die Gründung mit mehreren Personen deutliche Vorteile. Wir alle kennen die Situation, dass zwischen zwei Menschen, die geschäftlich miteinander arbeiten wollen, einfach die Chemie nicht stimmt. Für den Einzelunternehmer hat sich ein solcher Kontakt damit erledigt. Haben wir es dagegen mit einer Konstellation mehrerer Gründer zu tun, dann stehen die Chancen gut, dass ein schwieriger Kontakt von einem anderen Geschäftspartner erfolgreicher geführt und entwickelt werden kann.

Mit diesem Potenzial wachsen auch insgesamt die Möglichkeiten eines noch jungen Unternehmens auf ein möglichst vielfältiges und breit aufgestelltes Netzwerk. Selbst in Bezug auf die Kundenbetreuung hat es dabei signifikante Vorteile, wenn im Unternehmen unterschiedliche gleichberechtigte Ansprechpartner zur Verfügung stehen. So kann immer derjenige einen Kunden betreuen, der am besten mit ihm zurechtkommt.

 

  Tipp 6:  

Verbesserte Finanzierungsoptionen

Die Finanzierung von Start-ups stellt eine der schwierigsten Aufgaben für angehende Unternehmer dar. Hierzu muss man wissen, dass eine schlechte wirtschaftliche Aufstellung in vielen Fällen die hauptsächliche Ursache für ein vorzeitiges Scheitern von jungen Unternehmen bildet. Vor diesem Hintergrund kann man sich mit der Gründungsfinanzierung gar nicht intensiv genug beschäftigen.

Ist man hier ganz auf sich allein gestellt, reduzieren sich die Möglichkeiten. Die Finanzierung von Unternehmen kann beispielsweise auf eigenem Vermögen, Krediten aus dem persönlichen Umfeld, Bankdarlehen oder auf Investoren aufgebaut werden. Wenn Sie ganz allein gründen, dann beschränken sich Ihre Chancen auf die Möglichkeiten, die Ihnen selbst zur Verfügung stehen. Besitzen Sie zum Beispiel kein eigenes Vermögen, dann sind Sie darauf angewiesen, dass eine außenstehende Person Ihnen weiterhilft. Gibt es im Freundes- oder im Familienkreis keine vermögenden Personen oder niemanden, der Sie unterstützen will, dann reduzieren sich Ihre Möglichkeiten weiter.

Ganz anders stellt sich die Situation dar, wenn Sie mit mehreren Menschen zusammen gründen. Die Chance, genug Kapital aufzubringen, wenn Sie Ihre Mittel zusammenlegen, gegenüber einem Geldgeber gemeinsam haften oder einer von Ihnen über Vermögen verfügt, das er zur Verfügung stellt, stehen hier schon deutlich besser. Selbst die Bereitschaft einer Bank, Ihr Vorhaben zu finanzieren, stellt sich deutlich positiver dar, wenn sich die Last auf mehrere Schultern verteilt.

Doch auch hier gilt es vorsichtig zu sein und umsichtig zu handeln. Wenn sich nämlich durch unterschiedliches Vermögen der Beteiligten ein Ungleichgewicht ergibt, so kann dies im Unternehmen dauerhaft zu Problemen führen. Lassen Sie sich daher nicht darauf ein, dass die Gründer vor dem Hintergrund ihrer finanziellen Möglichkeiten unterschiedlich große Geschäftsanteile erhalten. In einer solchen Situation ist es deutlich besser, wenn sich die Gründer gegenseitig auf privater Basis Darlehen gewähren, ohne dass sich das auf die Geschäftsanteile auswirkt.

 

  Tipp 7:  

Freizeit und Urlaub

Abschließend wollen wir auf einen Aspekt zu sprechen kommen, der Ihnen während der Vorbereitung einer Gründung wahrscheinlich noch nicht sonderlich wichtig erscheint. Im Moment sind Sie sehr motiviert und haben vermutlich nicht vor Augen, dass Sie in einigen Monaten erschöpft sein werden und auch einmal eine Auszeit benötigen. Wer in dieser Situation allein gegründet hat, wird es dann nicht leicht haben. Wenn Sie der Einzige sind, der Ihr Unternehmen vertritt, dann wird es nämlich über einen längeren Zeitraum erst einmal sehr schwierig sein, Urlaub zu nehmen.

Ganz anders sieht es aus, wenn Sie sich mit mehreren Personen selbstständig gemacht haben. Hier kann man sich hinsichtlich der Verantwortung im Unternehmen abwechseln. Auf diese Weise sind Freizeit und Urlaub auch unmittelbar nach der Gründung nicht zwangsläufig tabu. Wenn Sie selbst zum Beispiel etwas Privates zu erledigen haben, eine Familienfeier ansteht, Sie umziehen oder Sie einfach einmal einen kurzen Urlaub brauchen, dann kann einer Ihrer Mitgründer Sie während dieser Zeit vertreten.

Auch hier muss natürlich darauf geachtet werden, dass sich keiner der Beteiligten mehr Freiheiten herausnimmt als die anderen. Fällt einer der Gründer dadurch auf, dass er es mit Arbeitszeiten nicht allzu genau nimmt oder häufiger einen Tag frei nimmt als die anderen, dann kann das schnell zu Auseinandersetzungen führen. Besser ist es, wenn man von vornherein klare Regelungen über Urlaubstage und Freizeit trifft, an die sich dann jeder Beteiligte hält.

Ebenfalls sollte man nicht vergessen, dass Urlaube und Abwesenheiten in der frühen Phase nach der Gründung eher eine Ausnahme bilden sollten. Übertreiben Sie es damit auch dann nicht, wenn andere Gründer für Sie einspringen können. Gerade zu Beginn Ihrer selbstständigen Tätigkeit wird jedes Engagement dringend benötigt, um Sie auf einen erfolgreichen Weg zu bringen.

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